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ARTE- Mehr Lust am Entdecken

Ein Kommentar

Vor fast einem Jahr wurde die Programmreform beim TV-Sender ARTE vorgestellt und ich hatte zuerst Bedenken, das man nur auf Quote und Reichweite zielen würde. Schon die erste Ankündigung lies mich aufhorchen. Und so waren die letzten 11 Monate mit vielen Höhepunkten gespickt.

Ein kleiner Rückblick: sei es die monatlichen nächtlichen Begegnungen von zwei Menschen aus Kunst und Kultur, in einer Stadt: „Durch die Nacht“ oder die Dokumentation „Who’s afraid of America“, die Opernübertragung aus Bayreuth mit einem beeindruckenden „Parsifal“ und Mozarts „Zauberflöte“ von den Salzburger Festspielen. „Don Carlos“ aus dem Thalia-Theater Hamburg war ebenso ein Höhepunkt. Die Faßbinder-Fimreihe zum 30. Todestag gehörte für mich zu den großen Wiederentdeckungen, u.a. mit dem Film „Welt am Draht“. Dann waren da noch viele Musikdokumentationen, u.a. über Françoise Hardy oder das Magazin „Tracks Night“, am Samstag, die alle sehenswert waren und auch viele interessante Serien.

Am vergangenen Wochenende gab es in deutscher Erstausstrahlung die großartige Dokumentation über die Gruppe „Joy Division“. Dann am Sonntag der Sergio Leone Film „Es war einmal in Amerika“ und am Montag „Kinder des Olymps“. Dazu Arte +7 Videos, wo man noch sieben Tage nach Ausstrahlung viele Programminhalte in der Mediathek nachsehen kann. Dazu gibt es auf der Webseite Livestreams u.v.m.

Als Empfehlung für heute Abend gibt es eine Dokumentation über Henri Cartier Bresson, die ich mir anschauen werde: „Das Jahrhundert des Henri Cartier-Bresson

Wie oft saß ich schon mit offenem Mund, gespannt und neugierig dem Programm folgend, vor dem Fernseher, ohne weg zu schalten. Was Fernsehen wirklich leisten kann, wird mir beim Zuschauen bei ARTE oft bewusst.

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