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Soul Years Baby Huey

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This week I am writing a about the rock(ing) side in Soul Music and reflect the short life of singer Baby Huey and his influential in modern Hip Hop Music. And the story has still a lot of do with Curtis Mayfield.

“…Cold, cold eyes upon me they stare
People all around me and they’re all in fear
They don’t seem to want me but they won’t admit
I must be some kind of creature up here having fits…”
(Baby Huey – Hard Times)

Baby Huey (1944-1970) was born as James Ramey in Richmond, in 1944. He had literally an enormous stage presence and due to a glandular problem kept his weight around 350-400 pounds. He started performing in Chicago Clubs with his backing band The Babysiters and soon became a popular concert star. In the 60´s he moved his sound from energetic R&B into more psychodelic soul with an unique vocal style. Curtis Mayfield produced his first album that featured too several Mayfield songs plus a cover of Sam Cooke´s “A Change Is Gonna Come”. It is so sad that Baby Huey did not live to see it released. His weight and substance-abuse problems were too much for his body. On October 28, 1970 he died as a result of a heart attack at the age of 26 years.

One of Mayfield’s brightest moments as a producer and songwriter was when he began working with pioneering black rockers Baby Huey & the Babysitters. Led by a 400-pound singer Baby Huey (naming himself after an oversized duck cartoon character), the group had began playing at local clubs in 1965.

Unfortunately, a few months before their Mayfield produced debut The Baby Huey Story: The Living Legend was released in 1971, Huey had died. In retrospect, perhaps it was Baby Huey that Mayfield was thinking about when he later composed Freddie’s Dead.”

Though the Baby Huey album wasn’t successful at the time of release, funky stand-out tracks “Hard Times,” “Mighty Mighty and “Listen to Me” would later be sampled by Biz Markie, A Tribe Called Quest, Ghostface Killah, Big Daddy Kane and others. Related Information: Curtis Mayfield and the Black Rock Connection  and Revisiting The Baby Huey Story

Trust me and listen to Baby Huey and the Babysitter “The Living Legend” and buy the Album.

click → Baby Huey – Hard Times (YouTube-Link)
click → Baby Huey – Listen To Me (YouTube-Link)
click → Baby Huey – A Change Is Gona Come (YouTube-Link)

Heute geht es um die rockige Seite des Souls und das kurze Leben vom Sänger Baby Huey und seinen enormen Einfluss in der Hip Hop Music. Und es ist auch eine Geschichte über Curtis Mayfield, der Baby Huey in den 60er Jahren entdeckte.

Baby Huey (1944-1970) wurde als James Ramey in Richmond 1944 geboren. Er hatte eine im wörtlichen Sinne enorme körperliche Bühnenpräsenz. Durch eine Überfunktion der Drüsen und Drogen wog er zwischen 175-200 KG und mehr. Er startete seine kurze Karriere in den Clubs in Chicago und wurde schnell zu einer lokalen Größe, zusammen mit seiner Band den The Babysitters. In den 60er Jahren änderte er seinen energetischen R&B Sound in einen mehr psychodelischen Soul mit seiner besonderen Stimme. Curtis Mayfield produzierte sein Debut mit vielen Songs von ihm selbst und einem Cover von Sam Cooke´s “A Change Is Gonna Come”. Es ist traurig, dass Baby Huey die Veröffentlichung nicht mehr erlebte. Sein hohes Gewicht, die Drogenprobleme u.a. waren zuviel für seinen Körper. Am 28. Oktober 1970 verstarb er an einem Herzinfarkt im jungen Alter von nur 26 Jahren.

Einer der großen Momente von Curtis Mayfield Schaffen war, als Produzent, dass Debutalbum von Baby Huey “The Living Legend” welches 1971 posthum, nach seinem Tod, veröffentlicht wurde. Vielleicht aus Respekt ließ Curtis Mayfield diese Geschichte in seiner späteren Komposition “Freddie´s Dead” einfließen. Das Album was nach seinem Tode erschien war zuerst nicht erfolgreich, trotz großartiger funkiger Songs wie “Hard Times”, “Mighty Mighty” and “Listen To Me” wurden die Songs später von Biz Markie, A Tribe Called Quest, Ghostface Killah, Big Daddy Kane und anderen gesampled. Mehr Information dazu gibt es in den oben aufgeführten Links. 

You find all previous “Soul Years” articles here and here. /Alle bereits erschienenen “Soul Years “Artikel finden man hier und hier.

Author: Stefan

Welcome to my personal microcosmos "Freiaum/Free Zone" in the most beautiful city of the world, in Hamburg. Just someone with a camera and a mission to record the extra and the ordinary. My hearts beats among other things for Photography, Culture and Art, Visual Art, Social Media, Communication, Storytelling, Music, Literature, Blog and Text.

9 thoughts on “Soul Years Baby Huey

  1. Lieber Stefan,
    ein toller Post über einn tollen Sänger, den ich gar nicht kannte. Shame on me. Schasse, dass er so früh gestorben ist.

    Vielen Dank für den tollen Tipp und liebe Grüsse
    Kai

    • Lieber Kai,
      das ist genau was ich mit dieser kleinen Reihe u.a. erreichen möchte. Aufmerksam auf manche vergessenen Sänger(innen) machen und dazu die Geschichte in wenigen Worten dahinter.
      Es gibt leider nur Fotografien und keine bewegten Bilder von Baby Huey auf der Bühne. Er muss damals wie ein eruptiver Orkan gewirkt haben. Ähnlich dem Stil von Otis Redding, dem er stimmlich am nächsten kam.
      Das Album (am besten mit den Bonus-Tracks) kann man heute sehr gut hören. Fette Bläserarrangement, eine Urgewalt an Stimme und eine schöne Mischung aus funkigen, rockigen und balladesken Stücken. Schließlich saß Curtis Mayfield an den Reglern. Übrigens kannst Du Dir bei YT das ganze Album anhören.
      Liebe Grüsse und Dir einen schönen Samstagabend
      Stefan

  2. Lieber Herr Haase, heute reichte mir ein einziger Klick Ihrer so gern geteilten Tubenlinks und schon läuft jetzt das ganze Album. Perfekt für einen Strohwitwchenabend. Stand ich vorhin noch unschlüssig vorm heimische CD-Regal und bemerkte Lust auf für mich neue Ohrenklänge, sitze ich jetzt fußwippend und zufrieden am PC. Fetzt! Genau wie jedwede Horizonterweiterung.
    Herzliche Grüße in den Samstagabend, Ihre Frau Knobloch.

    • Liebe Frau Knobloch,
      die Freude ist ganz auf meiner Seite. Ich hoffe, meine Tubenlinks halten die Waage…im positiven. Einmal die Woche gibt es Geschichten aus den unerschöpflichen Quellen der seligsouligen Musik und werden nur unterbrochen von einem längeren MusikzusammengestellterMix, gern auch/über ein einziges Thema, was ich musikalisch aufbereite. Es bleibt auch hier spannend.
      Möge Baby Huey Ihnen den Strohwitwchenabend fetzig und angenehm gestalten.
      Herzliche Grüße für den schönen ohrenlustbefeuernden Abend, Ihr Stefan Haase

      • Ich lausche eben der seeligsouligen Mamagetyourselftogether- percussionendphase drittmalig, schreibe nebenbei und halte doch immer wieder inne. Echte Musik zeigt uns auch unsere Grenzen auf. Was ich gut finde. Die Ohrenlustbefeuerung ist Ihnen immens gelungen, danke nochmals, Ihre Käthe Knobloch.

      • Der gute Mann hatte auch sprichwörtlich eine Schwergewichtsstimme. Echte Musik ohne Verstärker bleibt die Königsdisziplin, auch wenn sie Grenzen hat. Meinen Dank für das Lob der Ohrenlustbefeuerung. Möge Ihr Lob mir Ansporn sein für weitere Extravaganzen um so manchen Schatz aus den Untiefen der Musikarchive nach oben zu ziehen.
        Genießen Sie musikalisch beflügelt Ihren schriftstellerischen Abend der Inspiration.

  3. Ich mag ” a change is gonna come” von Sam Cooke sehr und bin angenehm überrascht, was Baby Huey hier an Emotionen reinpacken kann! …..super und vielen Dank, Stefan, dass ich bei dir immer wieder NEUES entdecke!
    Wünsche dir noch ein schönes Wochenende🙂
    Liebe Grüße – Karin

    • Das geht mir genauso. Und gerade bei der heutigen Musik wird oft mit alten Samples gearbeitet. Darum geht es mir u.a. auch, nicht nur meine Lieblingsmusik vorzustellen, sondern auch tief im Archiv zu graben und so manches Juwel der Musik wieder ins Licht zu holen. Demnächst gibt es wieder einen neuen langen Mix mit Soul & Jazz. Die Mixe in diesem Jahr werden dann auch länger werden.
      Genieße das schönen Wochenende🙂
      Liebe Grüße
      Stefan