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Cry Me A River

66 Comments

Golden October
You were my sun
You were my earth…

Taken early october along a walk on the elbe river. For a moment it makes forget all the grey and rainy days and reminds me on “Cry Me A River”. Today without many words. Let the photography do the talking.

Cry Me A River was first published in 1953 from Jazz Singer Julie London, later from Shirley Bassey and others.
click → Joe Cocker – Cry Me A River (YouTube-Link)

Aufgenommen habe ich das Foto Anfang Oktober entlang der Elbe. Für einen Moment macht es die ganzen grauen und regnerischen Tage vergessen und erinnert mich an das Lied “Cry Me A River”. Das Lied wurde 1953 erstmals von Julie London veröffentlicht, später u.a. von Shirley Bassey. Neben vielen weiteren Versionen bleibt die Version von Joe Cocker eine Ausnahme. Heute ohne viele Worte. Ich lasse das Foto und die Musik für sich sprechen.

Author: Stefan

Welcome to my personal microcosmos "Freiaum/Free Zone" in the most beautiful city of the world, in Hamburg. Just someone with a camera and a mission to record the extra and the ordinary. My hearts beats among other things for Photography, Culture and Art, Visual Art, Social Media, Communication, Storytelling, Music, Literature, Blog and Text.

66 thoughts on “Cry Me A River

  1. Hattu Herzschmerz? Cry me a river ist ja so ein Trennungslied…😦

    • Nein🙂 Mit den Titeln ist es manchmal nicht einfach. Der Tage hörte ich den Song im Radio und beim Betrachten des Fotos fiel er mir wieder ein. Warum auch immer. Wenn schon Schmerz, dann höchstens über das graue Wetter, da der Oktober so schön begonnen hatte. Kurz: hier ist soweit alles im grünen Bereich🙂

      • Verstehe… Das Wetter ist in der Tat zum “cryen”. Aber würden wir das schöne Wetter schätzen, wenn wir konstant 25°C und Sonne hätten?^^
        Lass es dir trotzdem gut gehen!🙂

      • Na ja, ich bin ein Freund der Jahreszeiten. Wenn wir das ganze Jahr über Sonne und 25 Grad hätten, wünschten wir uns vermutlich Schmuddelwetter, Matsch und Regen😉 Doch diese abrupten Wechsel von 3 Tage schön und dann wieder tagelang schlecht, schlägt etwas auf das Gemüt. Aber dafür hat man ein Fotoarchiv.
        Lass es dir auch gut gehen und auf einen baldigen wiederkehrenden güldenen Oktober. Dafür liebt man den Herbst auch…mit seinen Farben🙂

      • Ich habe gerade bei Joe Cocker reingehört: ich nehme alles zurück! Er hat ja aus dem Lied den vollen Party-Song gemacht! Ich kannte bislang nur die verheulten Versionen der weiblichen Performer… Hier legst du dich teilweise tatsächlich unter die Decke und wartest auf den Weltuntergang. Bei Joe Cocker nicht!

      • Da bin ich beruhigt. Eigentlich ist es eine Ballade, wie man bei Julie London und Shirley Bassey hören kann. Doch Cocker machte daraus eine dampfende R&B Version. Und meines Wissens ist es auch die einzige fetzige Version von diesem Song und nebenbei einer der besten Cocker-Songs ever.

      • Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Ich mochte NIE den Herrn Cocker…

      • Ich mag besonders sein Frühwerk. Seine späteren Mainstreamsongs für Filme wie auch die Bier-Segelschiff-Musik…das war nicht mein Ding. Sein Debut kann man jedoch heute noch gut hören. Und Cocker sang viel von dem, was er in Fülle erlebt hatte. Aber Geschmack ist halt das was gefällt. Dabei ist es gut, wenn die Geschmäcker verschieden sind.

      • Gut, dass du das mit dem Geschmack so siehst. Es ist halt so wie es ist… Ich glaube nicht, dass ich noch zum Joe-Cocker-Fan werde.

      • Wenn alles den gleichen Geschmack hätten, gäbe es nur Einheitsbrei.Mir geht es wie dir, mit anderen Künstlern. Gerade die Unterschiede machen doch den Reiz aus.

  2. Lieber Stefan! Beides spricht auch für sich…wunderbar!

    • Liebe Karin,
      dann ist es wieder ausgeglichen. Und mich freut es, wenn das Foto gefällt. Sozusagen als kleinen farbenfrohen Moment gegen das aktuelle Grau.

      • jaaa…welch güldene Augenweide😉 !

      • Da ist es wieder…”gülden” Wunderbar🙂

      • und sooooo passend🙂 !!

      • Wie wahr🙂 Eigentlich müsste man ein Buch schreiben mit alten, schönen Wörtern…die uns allmählich abhanden kommen oder kaum noch die meisten kennen.

      • oh…ja…Wortschätze wären das! Es ist auch interessant, warum diese eigentlich verschwinden? Oder was mich so unglaublich immer interessiert, wie entstehen Phrasen….die wir im Alltag verwenden…und wenn ich dann nachlese dann ist das oft so ein “Aha” Erlebnis! Wir verwenden oft die Sprache als Selbstverständlichkeit…dabei gibt es immer wieder so vieles zu entdecken oder in diesem Fall – zu bewahren !!

      • Du hast Recht. Mit der Zeit verringert und ändert sich der Ur-Sprachschatz u.a. durch neue Wörter. Heute hätten wir viel mehr Wörter zu Auswahl und nutzen davon nur das was man kennt. Das Shakespeare-Englisch spricht heute auch kaum jemand. Oder nimm den Briefwechsel von Goethe und Schiller.
        Aber es ist so wie du sagst. Wie Phrasen entstehen, da müsste man einen Linguistiker fragen.
        Trotzdem finde ich es schade wie manches verkümmert und an zukünftige Generationen auch nicht mehr weiter getragen werden. Mir gefallen die alten Worte. Sie haben einen schönen Klang. Übrigens im Lexikon der Gebrüder Grimm kann man dazu gut herumstöbern.

      • “Gülden” ist total leiwand ;-))) Ich hatte mal einen Schulkameraden, der hat sich über das Wort immer prächtig amüsiert… ;-))) Liebe Grüße nach Wien und Hamburg, Gerhard

      • Wie Du weißt, mag ich Dialekte sehr und auch altes Wortgut. Wobei die Wortherkunft nicht 100% geklärt ist. Gülden stammt vermutlich von Golden ab und dann sind wir auch wieder beim Goldener Herbst der hier bislang 3 Tage andauerte🙂
        Liebe Grüße aus dem grauen und regnerischen Hamburg,
        Stefan

      • Ich kenn mich da nicht so aus, aber die Abstammung erscheint mir sehr plausibel. Mit “grau” und “regnerisch” können wir momentan gut mithalten im Süden, liebe Grüße, Gerhard

      • Mir scheint das ein länderübergreifender Grauschleier über Deutschland liegt. Da braucht es schon heiße Getränke, Musik und ein Fotoarchiv mit sonnigen Aussichten🙂
        Zumindest wird der Regen etwas wärmer werden.
        Hol di fruchtig (Halt die Ohren steif), wie es hier heißt ,
        Stefan

      • Nicht die schlechteste Medizin, Stefan, spätestens ein guter Song richtet Dir die Wadl wieder nach vorn (stellt Dich wieder auf die Füße ;-)), liebe Grüße und einen guten Wochenausklang, Gerhard

      • Wenn die Stimmung im Keller ist, muss man sie wieder hoch holen.
        Wir bleiben optimistisch.
        Dir auch einen entspannten Ausklang,
        Stefan

      • Yep, bleiben wir. Die Stimmung ist bei mir momentan eigentlich ganz gut, trotz des gruseligen Wetters. Bergaktionen werden wohl ausfallen in nächster Zeit, aber es gibt ja genügend anderes… ;-)) Liebe Grüße, Gerhard

      • So ist es🙂
        Und was höre ich heute nachmittag. Die FIFA Schlinge wird enger gezogen. Man darf gespannt sein was aus Niersbach, Beckenbauer usw. und den schwarzen Kassen noch werden nzw. herauskommen wird. Die FIFA zerlegt sich selbst. Ich bin gespannt wann der 1. Verband aus der FIFA austreten wird.
        Liebe Grüße,
        Stefan

      • Absolut, Stefan, das bleibt spannend. Liebe Grüße und ein schönes Wochenende,
        Gerhard

      • Nachtrag: in der aktuellen Zeit ist ein interessanter Artikel über die FIFA, der Autor moniert das pseudo-politische Heilsgebahren der Protagonisten Blatter, Beckenbauer, Platini, in dem Zusammenhang regt er auch ein professionelles Management-System für den Verband nach Vorbild der amerikanischen Liga an, mit Wirtschafts-Fachleuten statt “heißblütigern” Ex-Profis, wie Du es auch schon angeregt hast. Interessant ist in dem Zusammenhang auch das Interview mit Niersbach, das noch vor den Spiegel-Vorwürfen geführt wurde. Er gibt sich dort sehr bedeckt, was öffentliche Aufarbeitung betrifft und sieht keinen Vorteil in der Dokumentation durch die Presse, was vor dem Hintergrund der aktuellen Anschuldigungen eigentlich nur einen Schluss zulässt. Bin sehr gespannt, was da noch nachkommt.
        Liebe Grüße und einen guten Wochenstart aus dem nass-grauen München,
        Gerhard

      • Du hast Recht. Wenn an den Vorwürfen nichts dran wäre, bräuchte man sie auch nicht untersuchen. In der klassischen Abfolge eines Skandals verschießt man mit dem ersten Artikel nicht seine gesamte Munition. Man denke an Watergate und dem Informanten “Deep Throat” der den beiden Journalisten der Washingtin Post den Rat gab: Follow the money. Und das macht der SPIEGEL. Wenn sie nicht komplett bluffen und einfach mal einen heraushauen, dann werden weitere Artikel folgen und die Vorwürfe erhärten und möglicherweise auch ausweiten. Ich vermute, das sich einige Personen derzeit nicht wirklich wohl fühlen.
        Die Generation der Blatters, Beckenbauers, Platinis ist vorbei. Es kann gut sein, das sich die FIFA mit ihren Skandalen und vielleicht kommenden Prozessen selbst auflöst. Und dann rette sich wer kann. Da zieht man gern noch den einen oder anderen mit in den Untergang.
        Der Artikel aus der ZEIT ist gut. Ich vermute, das nur wenige aktuell bereit sind, darüber nachzudenken. Zu sehr ist der Fußball hier mit der Geschichte von 11 Freunden usw. behaftet. Oder man tritt als Gutsherr auf und macht sich den Verein zu eigen. Doch bin ich mir sicher, das in wenigen Jahren mehr Wirtschafter, Unternehmer und Personen aus der Wirtschaft Vereine führen oder als Sportmanager fungieren. Was die Amerikaner mit der Metro Soccer League begonnen haben, wird auch Europa erreichen. Denn es ist ein erfolgreiches Modell mit stetigem Wachstum, was wiederum Anleger neugierig macht. Hier wird leider noch zu viel altbacken gedacht und der schnelle Erfolg versucht.
        Ich vermute, wir werden noch weitere “Überraschungen” erleben.
        Hier kommt sogar ab und an die Sonne durch. Trotzdem ist es diesig, dafür um 1-2 Grad wärmer geworden.
        Liebe Grüße und Dir einen ebenso guten Start,
        Stefan

      • Ich denke auch, dass sich das Verbands-Modell grundlegend ändern muss, in der Form kann es eigentlich nicht weitergehen. Bei der ‘Spiegel’-Nummer kann ich mir momentan nicht vorstellen, dass das völlig haltlos ist, seit der Stern-/Hitler-Tagebuchnummer gehen die eigentlich nicht mehr ohne Netz und doppelten Boden an die Öffentlichkeit. Die Nummer bleibt spannend, da bin ich mir ziemlich sicher, liebe Grüße, Gerhard

      • Da ist die DFL gefordert, auch im Hinblick auf die Millionen in England. Doch ich vermute, es werden noch einige Jahre vergehen, bis sich wirklich etwas ändert. Bis dahin wird es Ausnahmen und Gegenentwürfe einzelner Vereine geben.
        Der Spiegel hat einige Bälle ins Spiel gebracht. Und man sieht an der Reaktion vom DFB mit welcher Armee man dagegen zum Sturm bläst. Wenn an allem nichts dran wäre, hätte man im Vorfeld die Fragen vom Spiegel beantworten können und gut wär´s gewesen.
        Schließlich steht eine mögliche Geldwäsche im Raum und die wäre wiederum strafbar. Du hast Recht, die Nummer bleibt spannend.
        Und für heute Abend wünsche ich dem TSV den ersten 3er. Wenn ich es schaffe, werden ich zwischendurch einschalten.
        Liebe Grüße,
        Stefan

      • Ja, ich denke auch, die haben große Probleme, das zu entkräften, bin auch mal gespannt, was in Sachen Louis-Dreyfus rauskommt, der war ja bereits beim Hoeneß-Gezocke kein unbeschriebenes Blatt. Danke für die guten Wünsche für die Löwen, ich denke, sie können es brauchen. Liebe Grüße und einen schönen Abend, Gerhard

      • Das ist wie bei einem Pokerspiel. Der Spiegel reizt hoch und wartet erst die Reaktionen ab.
        Über den Dreyfuss weiß man nur wenig. Eine schillernde Gestalt der auch dem Uli sein Spielgeld spendiert hatte. Und die Rolle der 3-streifen Schuhfirma ist auch interessant. Denn Bruder Horst war der erste, der erkannt hatte, das Einfluss und Verbindungen wichtig sind.
        Ich konnte leider das Spiel heute Abend nicht sehen. Die Probleme bleiben leider…was aber auch nicht anders zu erwarten war.
        Liebe Grüße und einen entspannten Ausklang,
        Stefan

      • Ja, irgendwie überrascht das Ergebnis nicht, Torsten Fröhling hätte das sicher auch noch zustande gebracht. Der Trainerwechsel bringt nichts, und ich denke, er wird auch auf Sicht nichts bringen. Die Löwen können nach wie vor Feldüberlegenheit nicht in Tore umsetzen. Falls der Abstand zum rettenden Ufer bis Weihnachten noch größer wird und dann in der Winterpause keine vernünftige Alternative für die Offensive kommt, wird man sich wohl langsam gedanklich mit der dritten Liga auseinandersetzten müssen.
        Liebe Grüße und einen schönen Tag,
        Gerhard

      • Wir haben beide den Trainerwechsel skeptisch gesehen. Ich weiß nicht, wie die Stimmung in der Mannschaft ist. Fakt ist aber auch, das Trainer wie z.B. Lienen beim FC St. Pauli relativ schnell eine Entwicklung gestartet hatte. Und das finanzielle Umfeld ist auch nicht gerade rosig.
        Ich hoffe mit Dir mit, das noch etwas bis zur Winterpause geht und das dann nachgelegt wird, im Sturm. Einfach wird es nicht.
        Liebe Grüße und Dir den schönen Abend,
        Stefan

      • Ich fürchte, die Mannschaft resigniert langsam. Möhlmann ist maximalst gefordert und wenn er das Ruder nicht in den nächsten Spieltagen rumreißen kann, wird ihm ein rauer Wind entgegen wehen. Im Pokal in Mainz erwartet niemand was, aber dann dürfte es mit der Schonfrist vorbei sein.
        Liebe Grüße, Dir auch einen schönen Abend,
        Gerhard

      • Das wäre zum jetzigen Zeitpunkt fatal, sollte die Mannschaft resignieren.
        Nun muss man, gerechterweise, Möhlmann auch Zeit geben. Da reichen 2-3 Wochen nicht aus. Trotzdem war der Zeitpunkt des Wechsels, aus meiner Sicht, unglücklich. Ich habe zwar nur wenige Spiele vom TSV gesehen. Dennoch stimmte die Einstellung. Vermutlich ist jetzt die Unruhe größer als noch unter Fröhling. Denn die Bosse werden sich auch zur Mannschaft gesprochen haben.
        Und wenn es absehbar ist, das die 3.Liga näher kommt, müssen vorzeitig die richtigen Schritte aus der Situation abgeleitet werden.
        Warten wir dennoch ab.
        Liebe Grüße und Dir den relaxten Abend,
        Stefan

      • Viele meinten, der Zeitpunkt wäre richtig gewesen, wegen der 2 Wochen Vorlaufzeit/Länderspielpause. Ich bin da anderer Meinung. Wie Du sagst, unter Fröhling hat die Einstellung gepasst, einen Top-Stürmer kann der Möhlmann auchnicht aus dem Hut zaubern. Aber man muss ihm natürlich faierweise Zeit geben, leider hat 1860 die derzeit ganz und gar nicht, wenn man auf die Tabelle blickt. Liebe Grüße + einen schönen Abend,
        Gerhard

      • Ich achte beispielsweise u.a. auf die Körperhaltung, ob die Spieler Körperspannung haben oder nicht. Und bei den zwei Spielen vom TSV hatte die Mannschaft dieses nötige Spannung. Leider ist der Trainer das schwächste Glied. Ich kann die Arbeit von Fröhling nicht beurteilen, nur das Ergebnis auf dem Platz…und das sah gut aus. Darum glaube ich auch, das der Trainer ein Notopfer war. Möhlmann war frei und die Bosse wollten sich schützen, bevor die Fans anfangen lästige Fragen zu stellen oder gar selbst in die Kritik geraten.
        Die entscheidende Frage ist, wie die Mannschaft all das verarbeitet. Spieler haben sensible Antenne und die nehmen die Stimmung im Verein auf.
        Trotzdem hat Möhlmann genug Erfahrung um der zugegeben misslichen Situation über Selbstsuggestion und andere Mittel die Maßnahmen abzuleiten, um die Klasse zu halten. Das heißt u.a.den Spielern reinen Wein einzuschenken und die Dinge beim Namen zu nennen. Ist ein alter Lucien Favre-Trick.
        Liebe Grüße und Dir einen guten Start in den Mittwoch,
        Stefan

      • Favre ist ein gutes Stichwort, sowas ähnliches wie das Wunder von Gladbach wird hier wohl auch nötig sein. Ich denke, die Vereinsführung ist einem Trugschluss aufgesessen, einige forderten zwar den Kopf von Fröhling, aber ich denke, das war bei weitem nicht die Mehrheit, das Problem ist die Qualität der Mannschaft, und da kann der Trainer auch nicht zaubern. Am Freitag geht’s weiter gegen Fürth, dann weiß man vielleicht schon etwas mehr.
        Liebe Grüße,
        Gerhard

      • Das denke ich auch, Gerhard. Warten wir ab. Am Freitag wird es dann der Torwarttrainer richten müssen. Ich werde weiter ein Auge aus der Ferne auf den TSV werfen.
        Auch wenn es Qualität mangelt, kann man einiges durch Einstellung, Kampf, Laufen und wenn man als geschlossene Mannschaft auftritt, ausgleichen. Siehe das Negativbeispiel HSV.
        Am Freitag wissen wir mehr.
        Liebe Grüße und Dir einen guten Ausklang des Abends,
        Stefan

      • Der Möhlmann hat gecheckt, was er sich da angetan hat und sich gleich mal in den Krankenstand verabschiedet…;-))
        Liebe Grüße,
        Gerhard

      • Kaum da und schon im Krankenstand🙂 Das passt als Bild gut zur allgemeinen Situation. Vielleicht gewinnt die Mannschaft mit dem neuen Trainer. Morgen Abend wissen wir mehr.
        Liebe Grüße aus dem grauen und regnerischen Hamburg,
        Stefan

      • Irgendein Trainer muss doch mal passen ;-)) Wenn der Benno länger ausfällt, können sie ja den Fröhling wieder zurückholen, der hat sicher noch einen gültigen Vertrag ;-)) Ganz ehrlich, langsam ist das nur noch mit Galgenhumor zu ertragen.
        Was anderes: die neue 11Freunde-Ausgabe ist recht ordentlich geworden, unter anderem mit einem Streitgespräch mit Ralf Rangnick über das RBL-Konzept und einer seitenlangen Würdigung von Ernst Happel.
        Liebe Grüße und einen schönen Tag,
        Gerhard

      • Danke für den 11Freunde-Tipp.
        Oder die Mannschaft gewinnt ohne Möhlmann😉
        Übrigens hat der Bochumer Trainer Verbeek hat ein lesenswertes Interview der FAZ gegeben, mit einigen Aussagen, wie man mit Problemen umgeht: “Man hat nur Spaß, wenn man seine Kreativität ausleben kann (…). Wenn man die ganze Zeit defensiv denken und arbeiten muss, dann bekommt man viel negative Energie (…) und das wird am Ende zu wenig sein. Man entwickelt sich dann nicht mehr. Man muss deshalb offen sein für neue Ideen, man muss kreativ sein und nach vorne spielen, nach vorne denken und den Glauben haben, dass man sich weiterentwickeln kann. (…)
        Ich denke nicht in Problemen, sondern in Lösungen. Nehmen Sie die aktuelle Flüchtlingswelle, sie ist ein Problem, klar, aber wenn man sie nur als Problem sieht, kommt man nicht weiter. Man muss sie als Tatsache sehen und nach Lösungen suchen, wie wir diese Menschen unterbringen, wie wir zusammen mit ihnen leben können. Und um Lösungen zu finden, braucht man positive Energie, braucht man Kreativität. Destruktivität führt nur zu Ärger, nicht zu Lösungen. (…) Mit Angst im Körper kann man seine Leistung nicht bringen. Wenn man Angst hat zu verlieren, wird man verlieren. Angst erzeugt ein ungutes Gefühl, aber um ein optimales Resultat zu erreichen, muss man ein gutes Gefühl haben.” http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/bochums-trainer-gertjan-verbeek-im-interview-13860520.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2
        Liebe Grüße und einen schönen Donnerstag,
        Stefan

      • Danke für den Link, Stefan. Der Verbeek ist schon eine sehr angenehme Erscheinung im Profi-Fußball, keiner “von der Stange”. Seine Philosophie ist absolut brauchbar, nicht umsonst ist so eine Durchschnitts-Truppe wie Bochum derzeit so weit oben in der Tabelle. Letztes Jahr war auch ein längerer Artikel über den Club-Abstieg in 11Freunde, ich fand es damals sehr schade, dass es mit ihm bei den Franken nicht weiterging. http://www.11freunde.de/1-fc-nuernberg-2014-die-chronik-eines-abstiegskampfes
        Liebe Grüße,
        Gerhard

      • Den Verbeek mag ich auch. Irgendwie ein Verrückter zwischen Genie, Emotion und Wahnsinn und dennoch wie in der FAZ nachzulesen ist, mit Weitblick.
        Seiner Zeit in Nürnberg war wohl nicht mehr drin. Der Artikel in 11Freunde ist richtig gut gemacht.
        Und für den VFL Bochum hat er auch angesagt, das ein Aufstieg überhaupt kein Thema ist, weil die Mannschaft gar nicht die Qualität hat, über die ganze Saison oben mitzuspielen. Aber er lebt den Fußball seinen Spielern vor. Und dabei gilt auch sein Wort, das Qualität nicht alles ist. Es kommt auch auf die Stimmung an, auf Kreativität und Freude.
        Und letztlich ist er ein Typ, der nicht glatt gebügelt ist, mit Ecken und Kanten und mit einer Strategie. Und solche Trainer findet man heute kaum noch.
        Und der DFB hat den Schwarzen Peter mal schnell an die FIFA weiter gegeben. Ich bin gespannt. Es werden immer mehr Fragen die nicht eindeutig beantwortet werden. Das wird vermutlich noch dauern.
        Liebe Grüße,
        Stefan

      • Verbeek: Absolut, Stefan, dem kann ich nichts mehr hinzufügen.
        Der Auftritt vom Niersbach gestern war schon eine recht arme Nummer, erinnerte an ‘Blackouts’ von Kohl und Old Schwurhand Zimmermann seinerzeit, mal sehen, was da noch nachkommt. Die Nummer gestern kann’s nicht gewesen sein….
        Liebe Grüße und ein schönes Wochenende aus dem nasskalten München,
        Gerhard

      • Hier ist das Beste von Niersbach, zusammengefasst in 30 Sekunden: https://youtu.be/SzpN5cB2OWw
        Und der Zwanziger hat heute nachgelegt und über seinen Anwalt mitteilen lassen, das es doch eine schwarze Kasse gab und Niersbach der Lüge bezichtigt. Morgen wird der Spiegel wohl nachlegen.
        Andererseits.Hätte man damals gesagt, das man für 6,7 Mio eine ganze WM nach Deutschland bekommt, hätten vermutlich viele gedacht: was für ein Schnäppchen😉
        Hier war es heute teils bedeckt, ohne Regen und die Sonne kam auch heraus.
        Bei nasskaltem Wetter muss man von innen einheizen🙂
        Liebe Grüße,
        Stefan

      • Wenn von den Roten von der “Schäbigen Straße” einer beteiligt ist, kann man davon ausgehen, dass es nicht mit rechten Dingen zuging ;-)) Wir haben noch eine Bergtour im Bayerischen Wald eingelegt, das Wetter war gestern traumhaft, allerdings blieb es auch der einzig schöne Tag am Wochenende.
        Liebe Grüße, einen schönen Sonntagabend,
        Gerhard

      • Irgendwie ist es eine Götterdämmerung und Zeit sich von den alten Vorzeigefiguren zu verabschieden. Das System ist, laut Zanziger, verrottet, womit er Recht hat. Bleibt zu hoffen, das die Nachkommen zur Abwechselung mal Professionell arbeiten und nicht alles weiter geht wie bisher. Wie schrieb der Spiegel-Chefredakteur so treffend. In der Politik wäre Blatter unwählbar, Niersbach nicht gut genug für höhere Aufgaben und ein Draxler und Markwort würden schnell als Handlanger vom Chef entlarvt werden.
        Für die Bergtouren beneide ich euch. Hier war es heute sehr schön, sonnig und warm.Also ging es nach draußen und das Herbstwetter genießen.
        Liebe Grüße und Dir einen schönen Wochenendausklang,
        Stefan

      • “Götterdämmerung”, absolut passend, Stefan. Wie würde der Firlefranz so schön sagen: Schaumamoi, was die nächsten Tage noch so bringen ;-))
        Ja, das Wetter im “Wald” war am Wochenende schon exzellent, in früheren Jahren hatte es um die Zeit oft schon Schnee, Bayer- und Böhmerwald sind eine raue Gegend. Wie sagt der “Waidler” so schön: “Bei uns ist dreiviertel vom Jahr Winter und der Rest kalt…” ;-))
        Liebe Grüße und einen guten Start in die Woche, Gerhard

      • Wie wahr🙂 Warten wir ab. Es ist noch nicht der letzte Akt in dieser Tragikomödie. Der Sepp in der Schweiz wird sich köstlich amüsiert haben.
        Liebe Grüße und Dir auch einen guten Start,
        Stefan

      • hahaha…ja Gerhard! Willkommen im “güldenen Club” oder noch besser: “Im Club der Güldenen” ! Wien grüßt München…und natürlich Hamburg🙂 ! Karin

      • Dann könnte man auch so manche Songs umtexten in Silence Is Gülden, Güldfinger, Solid Gülden🙂
        Das graue nasskalte Hamburg grüßt zurück…und auf eine schnelle Rückkehr des Güldenen/Goldenen Herbstes🙂
        Stefan

  3. Julie, Julie, Julie . . . . what a voice! And what a glorious shot!

    • Julie had a smoky, sensusual and simply a unique voice. Thank you for your kind words. A sunset along the Elbe River is often a relaxing moment. What is more needed to close the day.

  4. Zu deinem schönen Bild bevorzuge ich Julie’s Version, als musikalischen Stimmungs-Nothelfer würde ich mir Joe’s holen, das wirkt auf mich kathartischer.

    • Ich denke beides geht und manchmal muss es auch mal laut und fetzig sein.
      Zum Schreien ist nur das Wetter und die Vorhersage. Also dann wieder der Griff ins Archiv, da ich u.a. vom letzten Wochenende noch einige Fotos habe.

      • Laut Wetter-App soll’s ab 16 Uhr bei uns zu regnen aufhören. Vermutlich ist damit eine 10-Minuten-Pause zum “Nachfüllen der Regenwolken” gemeint.
        Es geht doch nichts über ein sonniges Archiv, um sich darin optisch aufzuwärmen!

      • Und der Regen wird mit 2 Grad zumindest wärmer. Wie gut das wir hier ein schönes güldenes letztes Wochenende hatten. Gegen das gräulich gruselige Wetter hilft ein Archiv um sich zumindest wieder Farbe anzuschauen und ein heißen Tee/Kaffee für die innere Befeuerung.

  5. Danke Stefan! Für die Frabe, die Töne und… ach einfach alles, was an Erinnerungen erwacht.🙂 Greetings from Indian Summer in NYS 🙂 die etwas andere Nachbarschaft. Ulla