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Sound Architecture and How To Go Viral

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Linktips and reading recommendations about a Portrait Session with an inspiring twist, how to het viral in the internet, Architecture, Alfred Stieglitz, Sound Architecture and all the great photographers lost in 2016.

A photograph is shaped more by the person behind the camera than by what’s in front of it. (YouTube-Link)

6 Pro-Photographers, 1 Man, 6 Perspectives and a Portrait Session with a twist

Canon Australia told the photographers that the “model” is a: Self Made Millionaire, Life Saver, Ex Inmate, Professional Fisherman, Psychic and a Former Alcoholic. That´s the simple story behind, what the photographs only knews. The interesting aspect is that 6 Photographers creating 6 completely different portraits.

Dear Architects: Sound Matters
The NewYork Times created an interesting and really well made documentation about Sound Architecture in cities. If you scroll over the images you can stop and hear the sound and you can click and hold the image and compare sounds.
“Sound and form go together. We presume it’s a truism that a large, airy space provides us with more aural room than a small one. But imagine yourself having a private conversation in a crowded elevator where a half-dozen other people are talking as well. Now picture yourself having that same conversation with only a single other person in the elevator.”

Perfect with article from the NewYork Times: The Symmetry of Architecture (Flickr-Blog)
Because the symmetry and beauty of architecture is all around us.

Alfred Stieglitz (1864–1946) and American Photography
Born in Hoboken, New Jersey, in 1864, and schooled as an engineer in Germany, Stieglitz returned to New York in 1890 determined to prove that photography was a medium as capable of artistic expression as painting or sculpture..

In Memoriam: Remembering the Photographers We Lost in 2015
TIME LightBox pauses to remember the great photographers lost in 2015.

How I made the Manchester New Year’s Eve photo go viral
One may say the Internet has already the photo of the year. It’s already been billed as the image of 2016 in some quarters. It’s been called art and hailed for its beautiful composition. Others have singled out how it depicts 21st century Britain. And the photograph tried to find an answer on the question: So what happens when you unexpectedly go viral?

(Und dazu die Süddeutsche Zeitung über Malerisches Delirium (SZ-Link)

Author: Stefan

Welcome to my personal microcosmos "Freiaum/Free Zone" in the most beautiful city of the world, in Hamburg. Just someone with a camera and a mission to record the extra and the ordinary. My hearts beats among other things for Photography, Culture and Art, Visual Art, Social Media, Communication, Storytelling, Music, Literature, Blog and Text.

4 thoughts on “Sound Architecture and How To Go Viral

  1. Die Story um das Model und die durch “Wissen” beeinflusste Sicht der Fotografen ist wenig überraschend, ich fand die Architektur unter Berücksichtung der Klangwiedergabe auch abseits von Konzertgebäuden interessanter und könnte mir vorstellen, dass diese und die Berücksichtigung von Luftströmen im Städtebau der Zukunft stärker berücksichtigt werden sollte. Dabei ist die Thematik nicht einmal neu, denn schon beim Bau von mittelalterlichen Klöstern und ihren Hospitälern wurde solches Wissen angewandt, nur wieder vergessen.
    Enttäuscht wurde ich, dass unter “Malerischem Delirium” die lichtbildnerischen Motive zu verstehen waren, die Menschen unter Kontrollverlust durch Rauschmittelvergiftung bieten. Mich hätte der Schaffensrausch der Künstler interessiert, der die Darstellungen beeinflussen könnte.

    • Ich denke auch, das sich die Stadtplaner, gerade wenn es um die Erschließung neuer Areale handelt, sich langsam wieder dem alten Wissen nähern. Neu ist die Thematik nicht. Dazu gab es schon einige interessante Interviews mit Städteplanern und Architekten wie auch eine interessante Doku bei ARTE. Spannend finde ich dennoch das Thema, was von der NYTimes gut umgesetzt wurde, sich dem Thema wieder anzunehmen. Das hätte ich gern auch bei SpOn, Zeit u.a. gelesen.
      Beim Foto aus Manchester kommt ein Effekt zum Tragen: das Foto sieht aus wie ein Gemälde oder neudeutsch es handelt sich dabei um visuelle Kommunikation. Es ist das Licht und gesamte Bildkomposition. Dafür gab es bereits viele andere aktuelle Beispiele (z.B. die Schlägerei im Ukrainer Parlament). Interessant ist dennoch die Bildsprache, da es auch einen Niedergang der Gesellschaft beschreibt. Würdelos und losgelöst durch besagten Kontrollverlust. Es sind Bilder die berühren, die ebenso eine Geschichte erzählen und nachdenklich machen und so manche unbeantwortete Frage hinterlassen. Wie würden wir das Foto in der ferner Zukunft als gemaltes Bild einer vielleicht gescheiterten Gesellschaft in einer Galerie empfinden? Trotz aller Fotolorbeeren bleibt ebenso ein Nachgeschmack.

      • Aber an dieser Art des Scheiterns ist absolut nichts neu! Jede kleine Dorfkirmes, bietet Anblicke des menschlichen Deliriums seit Jahrhunderten und die antiken Bacchanale und Dionysischen Eskalationen sind – flappsig gesagt – der älteste aller Hüte.
        Hinauszugehen und Besinnungslose zu fotografieren ist überhaupt nicht originell und in der Kunst haben sich daran so viele in weltlicher und geistlicher Kunst als gross Geltende geübt, dass mir als Essenz dieser Neuentdeckung des Uralten nichts bleibt als Fragwürdigkeit des anhaltenden Interesses gelangweilter Menschen, die noblen Sinnes zu “dokumentieren” meinen, wo sie sich ansonsten überheblich nennen lassen müssten.

      • Das ist alles richtig. Es gibt auch, meiner Erinnerung nach, Bildserien über besagte Kirmesveranstaltungen samt Abstürzen.
        Mir käme es auch nicht in den Sinn solche Szenen abzulichten. Vermutlich wäre das Foto in Manchester, wäre es an einem anderen Datum aufgenommen, nicht zu dieser Aufmerksamkeit gekommen. Dabei geht es u.a. um die Frage ob man alles unter dem Alibi der Dokumentation im Bild festhalten und/oder veröffentlichen, teilen muss. Die Frage abschließend beantworten kann ich nicht, da es schon sehr viele Grenzfälle- und überschreitungen gab und man ebenso ins Detail gegen muss. Trotzdem sind solche Fotos auch Gelegenheit um darüber zu sprechen, nachzudenken z.B. über moralische Grenzen, über den Umgang allgemein mit Bildern. Da ist jeder gefordert nicht alles zu konsumieren. Es bleibt in der Verantwortung der Medien und letzten Endes von jedem Einzelnen, sich darüber Gedanken zu machen. Beispiele gibt es dazu genug. Du hast Recht, wenn von gelangweilten Menschen die Rede ist, die bespasst werden wollen, auf Kosten anderer. Denn unser soziales Kommunkationsverhalten hat sich verändert. Moralische Grenzen im allgemeinen im Umgang mit Gewalt, Tod gehen zunehmend verloren. Die Fotografie ist dabei ein eher stilles Medium und nicht billiger Content. Denn die neue Infrastruktur des Netzes öffnet auch neue Konfliktfelder über die es nachzudenken lohnt. Vielleicht wären eigene Worte von mir dazu besser gewesen. Denn das Thema beschäftigt mich, regt mich auf und an darüber im direkten Gespräch mit anderen zu sprechen und mir eigene Gedanken, u.a. über mein Nutzungsverhalten zu machen. Danke für den Anstupser.