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Giant Steps

24 Comments

Für den Moment Musik von jungen Musikern wo das Saxofon im musikalischen Vordergrund steht und eine Erinnerung an einen der Großen des Jazz. Vor einigen Tagen wäre der Gigant am Saxofon, John Coltrane, 90 Jahre geworden. Coltrane war der musikalische Berserker, jemand der in seinem sehr kurzen Leben atemlos die Musik vor sich her getrieben hatte und den Level ins “Noch-Hörbare und Nicht-mehr-Hörbare” erweiterte. So beschrieb ihn gut Roger Willemsen. Mit nur 41 Jahren verstarb er 1967 früh. Blickt man heute auf Coltrane und sein Werk zurück, fällt auf, dass es quer über alle musikalischen Grenzen eine tiefe Verehrung für ihn bis heute gibt. Ob Eric Clapton oder Kirk Hammett von Metallica u.a. berufen sich in Interviews gern auf den Einfluss von John Coltrane z.B. für schnelle Gitarrensolis. Coltrane war seiner Zeit um Jahre voraus und bleibt bis heute aktuell. Die Französische Sängerin Camille Bertault sorgte zum Beispiel mit einem gesungenen Saxofonsolo von Coltranes “Giant Steps” kürzlich für Aufsehen. Coltrane bewegt zudem auch die Jugend.


Kommen wir zu einem 13 jährigen Wunderkind am Klavier, der seit wenigen Jahren die Jazzwelt in tiefe Bewunderung versetzt hat. Joey Alexander, geboren in Indonesien, spielt nicht nach Noten. Er lernt autodidaktisch die Stücke und ist bereits mit 13 Jahren soweit zu improvisieren. Nahezu mühelos und mit einer Beseeltheit interpretiert Joey Alexander neben Thelonius Monk auch Stücke des Musikers John Coltrane auf seinen Alben “My Favorite Things” und aktuell “Count Down”. Jazzgrößen wie Herbie Hancock oder Wynton Marsalis gehören zu seinen Fans. Im “White House” in Washington durfte er bereits neben anderen Weltstars auftreten.

Nun ein musikalischer Wechsel hin zur Klassik. Doch wir bleiben beim Saxofon. Der Eurovision Young Musicians 2016 ist ein Ableger vom bekannten ESC (European Song Contest) jedoch in der Sparte Klassische Musik, der vor wenigen Wochen vor dem Kölner Dom stattfand. Am Abend durften die jungen Musiker(innen) zusammen mit einem Sinfonieorchester live spielen. Im Vordergrund stand bei dem Wettbewerb das jeweilige Instrument. Gewonnen hat den Wettbewerb Polen, mit dem 18 jährigen Łukasz Dyczko am Saxofon. Nun gibt es in der zeitgenössischen klassischen Musik nicht sehr viele Stücke für das Saxofon. Der Belgische Komponist und Dirigent André Waignein schrieb 1988 eine Rhapsodie für das Saxofon, die ausdrucksstark und angenehm nachklingend von Łukasz Dyczko interpretiert wurde.

Und weil zu Recht John Coltrane bis heute tief verehrt wird, ein Titel zum Einstieg. “Equinox” in der superben Besetzung Tenor-Saxofon, John Coltrane/ Piano, McCoy Tyner/ Schlagzeug, Elvin Jones und am Bass Steve Taylor.

Vergessen Sie für einen Moment alle Vorurteile gegen zeitgenössische Klassische Musik und dem Jazz gegenüber und hören und sehen sie und lassen sich anstecken von der Spielfreude und der Musik.

Author: Stefan

Welcome to my personal microcosmos "Freiaum/Free Zone" in the most beautiful city of the world, in Hamburg. Just someone with a camera and a mission to record the extra and the ordinary. My hearts beats among other things for Photography, Culture and Art, Visual Art, Social Media, Communication, Storytelling, Music, Literature, Blog and Text.

24 thoughts on “Giant Steps

  1. Lieber Stefan,
    ein schöner Beitrag. Ich bin im Jazz nicht so bewandert, aber John Coltrane war mir da immer einer der Allerliebsten, einerlei ob Bebop oder Free Jazz. Ein Gigant, der viel zu früh gegangen ist.
    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende,
    Gerhard

    • Dankeschön Gerhard. Das freut mich, weil Moderne Klassik und Jazz nicht so populär sind. Eine kleine Anekdote zu Coltrane. Als McCoy Tyner seine Band verließ, wurde er mit den Worten zitiert: das ist jetzt nur noch etwas für Spezialisten. Und er spielte mit Miles Davis “Kind Of Blue”-Album ein. Einer der ganz Großen des Jazz, den ich gern immer wieder höre. Da fällt mir noch folgende Geschichte ein. Coltrane ging Anfang der 60´er Jahre zu Atlantic Recordings. Die beiden türkischen Brüder Ertegün wollten zu diesem Zeitpunkt Elvis Presley unter Vertrag nehmen. Doch sein Manager Col. Parker wollte dafür 50.000 Dollar, die die beiden nicht hatten. Und so dachte man sich, man könnte doch einige Jazz-Alben aufnehmen. Und so erschienen “Giant Steps” und “My Favourite Things” bei Atlantic.
      Liebe Grüße und Dir bitte ebenso ein schönes Herbstwochende,
      Stefan
      (Drücken wir heute St. Pauli die Daumen, für einen Sieg)

      • Lieber Stefan,
        da hatten die Erteguns dann wohl den richtigen Riecher, auch wenn ihnen Elvis nicht an die Angel ging ;-))
        Liebe Grüße,
        Gerhard

      • Lieber Gerhard,
        damals boomten Jazz-Alben und die beiden Brüder hatten ein gutes Händchen aber kein Geld. Dennoch alles richtig gemacht. Ein guter Bekannter von mir und Jazz-Kenner verriet mir, dass man damals in Mono aufnahm oder, um Kosten zu sparen, die erste Einspielung direkt gepresst worden sind. Darum sind Jazz-Fans auch glücklich, dass Coltrane´s Alben in Mono wieder aufgelegt worden sind.
        Liebe Grüße aus dem dunklen Norden,
        Stefan

      • Lieber Stefan,
        von den Coltrane-Mono-Aufnahmen hab ich gelesen, sicher eine spannende Sache. Gab’s ja auch bei den Who, Stones, Beatles.
        Liebe Grüße und einen entspannten Samstag,
        Gerhard

      • Lieber Gerhard,
        das ist ebenso eine Sache für wahre Fans, da die Neuveröffentlichungen auch nicht gerade günstig sind.
        Hier ist es grau und kühl, gefühlt wie im November.
        Dir bitte auch einen entspannten Samstag und den Löwen möglichst 3 Punkte. Der Norden wird wohl auch nach diesem Wochenende beide Ligen von unten anführen.
        Liebe Grüße,
        Stefan

      • Lieber Stefan,
        der HSV hat gestern immerhin einen Punkt ergattert, sie wissen wahrscheinlich heute noch nicht, wie, aber egal, das Ergebnis zählt. Den Löwen wurde heute wieder mal brutal die Wahrheit offenbart, mal sehen, was da nachkommt.
        Liebe Grüße und einen schönen Sonntagabend,
        Gerhard

      • Lieber Gerhard,
        der HSV hatte Glück weil Gladbach die Elfmeter nicht genutzt hatten. Die Probleme bleiben. Seit 5 Spielen kein Tor geschossen und offensiv muss der liebe Gott helfen. Das wird eine harte Saison werden. Nun geht es fast ohne Innenverteidigung gegen Frankfurt. Warten wir ab. Auch die Löwen werden wohl kleine Brötchen backen müssen. Zumindest ist an der Spitze der 2.Liga spannend und Clubs wie Heidenheim und Würzburg spielen oben mit.
        Dir bitte auch den schönen Sonntagabend,
        Stefan

      • Lieber Stefan,
        das HSV-Spiel hab ich in der Sportschau gesehen. Bei den Löwen exakt die gleichen Probleme, null Kreativität vorne und hinten ein einziges Chaos, alle wichtigen Neuzugänge sind verletzt, gesperrt oder haben wegen längerer Verletzungen noch überhaupt nicht gespielt. Eichin und Runjaic dürften inzwischen jeglichen Kredit aufgebraucht haben. Ich hab mir das gestern Gottseidank gespart, da war das Wetter für einen ausgedehnten Spaziergang einfach zu gut.
        Liebe Grüße und einen guten Wochenstart,
        Gerhard

      • Lieber Gerhard,
        beim gestrigen Spiel zwischen Wolfsburg und Leipzig zeigte sich u.a., dass Geld keine Tore schießt. Die Rasenballer haben einen Teamwert von ca.80 Mio und die Wölfe von ca. 150 Mio. Es braucht nach wie vor eine Gesamtstrategie an die sich alle im Verein halten. Wenn es heue heißt, man habe nicht mit Breitenreiter als Nachfolge gesprochen, weiß man, dass vermutlich nach der nächsten Niederlage Schluss sein wird für Runjaic.
        Hier liegen die sportlichen Fehler in der nicht vorhandenen Kaderplanung. Der HSV holt sich die Spieler die er bekommen kann und nicht die Spieler die er braucht. So ging mit 3 Innenverteidigern in die Saison. 2 von 3 sind zudem verletzungsanfällig. Als Labbadia einen Innenverteidiger forderte bekam er in letzten Minute aus Brasilien einen Linksverteidiger. Solange 2 bis 3 Mannschaften noch weniger Punkte haben, wird man sich über Wasser halten. Doch der HSV hat, wie auch die Löwen vermutlich, kein Trainerproblem, sondern ein strukturelles in der Führung.
        Hier ist es zwar “wärmer” geworden, dafür bleibt es gräulich und gefühlt wie im November.
        Liebe Grüße und einen ebenso guten Wochenstart,
        Stefan

      • Lieber Stefan,
        irgendwie sind die Spielzeiten in den letzten Jahren austauschbar, beim HSV wie beim TSV, nach wie vor sind die strukturellen Probleme die gleichen, in der Führung wie im Kader. Bei den Löwen wurde viel Geld investiert in Spieler, die überhaupt nicht fit sind. Der brasilianische Stürmer Ribamar (teuerster Vereinstransfer bis dato) hat Trainingsrückstand und ist permanent verletzt, ähnlicher Fall beim Verteidiger Stojkovic. Mit Kagelmacher und Schindler hatte man nach der letzten Saison zwei Abgänge aus einer noch einigermaßen funktionierenden Verteidigung, beide wurden nicht adäquat ersetzt, und jetzt wundert man sich, dass die derzeit aktiven Akteure einen Bock nach dem anderen schießen. Mit Boenisch hat man in einem Schnellschuß versucht, Abhilfe zu schaffen, der ist aber promt wieder verletzt. Uduhokai und Rodnei würden sich als Alternative anbieten, die schätzt der Trainer aber scheinbar nicht, und so könnte ich die Litanei ewig weiterführen, denn im Mittelfeld und im Sturm sieht es nicht besser aus. Das wird wieder eine ganz harte Saison. Die Nummer mit Breitenreiter sehe ich ähnlich. Am Freitag müssen sie nach Stuttgart, ich sehe ehrlich gesagt schwarz für den Trainer.
        Bei uns zieht es zu, mit dem goldenen Oktober scheint es erst mal vorbei zu sein.
        Liebe Grüße,
        Gerhard

      • Lieber Gerhard,
        den Trainer hat man hier schon gewechselt…ohne Erfolg. Zwei Spiele und keine Tore, weil auch Gisdol die Spieler fehlen, die er für ein offensives Pressing, wie in Hoffenheim, bräuchte. Die Abwehr ist im besten Fall noch ausreichend. Ein guter Spielaufbau wie auch ein schnelles Umschalten findet bislang nicht statt. Lt. Statistik gab es in 90 Minuten keinen einzigen Torschuß in Gladbach. Offensiv heißt hier, den Ball hoch nach vorne. Wenn es so negativ weiter geht, wird als nächstes Chef Beiersdorfer fällig, was auch davon abhängt, wie sich Edelfan und Hauptsponsor Kühne verhalten wird. Da ist vieles unübersichtlich.
        Man kann sich die Haare raufen. Doch wirklich zum positiven verändert sich kaum etwas. Spieler wie Trainer kommen und gehen und die wenigsten bleiben. Jetzt wird es vermutlich im Norden den Hecking in Wolfsburg treffen.
        Ich glaube, wir könnten locker die Namen der Vereine austauschen mit dem gleichen Ergebnis. Warten wir das folgende Wochenende fußballerisch ab. Ja, hier scheint es erstmal auch vorbei zu sein mit den warmen Herbstfarben.
        Liebe Grüße,
        Stefan

      • Lieber Stefan,
        ich fürchte auch, dass es mit einem möglichen Trainerwechsel allein nicht getan sein wird bei den Löwen, der Kader wird dadurch ja nicht grundlegend besser. Konstanz kriegt man so jedenfalls auch keine rein, aber so läuft das Geschäft halt. Bei den Löwen wäre man auch mal gut beraten, wenn man nicht immer über CL oder Stadionneubau faseln würde, sondern vielleicht mal bei ganz biederen Zweitligisten nachschaut, was die momentan im Gegensatz zu ihnen selber richtig machen.
        Liebe Grüße,
        Gerhard

      • Lieber Gerhard,
        wenn es grundsätzliche Probleme bei der Kaderzusammenstellung gibt, ändert sich bei einem Trainerwechsel, innerhalb der Saison, nichts. Denn die Probleme bleiben. Fehlen mir Verteidiger oder Stürmer, kann auch der neue Trainer sie nicht herbei zaubern.Wenn ich mir die Ergebnisse von Mannschaften wie Heidenheim, Würzburg, Sandhausen usw. anschaue, so sind dies keine zufälligen Siege sondern vermutlich Resultate einer langfristigen und erfolgreichen Strategie. Ähnlich wie die Leipziger, wie zu besten Dortmunder Zeiten, die Gegner offensiv dominieren, zeigt auch, dass Geld allein nichts zählt. Man muss es sinnvoll investieren und dazu gehört auch sehr gutes Personal auf der Trainerbank, im Management und in der Geschäftsführung. Denn im Zeitalter des fehlenden Geldes muss man kreativer werden. Und es scheint, dass die sog. Fußballprovinz es heute besser schafft als die Traditionsclubs mit dieser Situation und den Herausforderungen daraus umzugehen. So ist auch die Dichte in der 2.Liga zu erklären. Auch der Höhenflug von Köln kommt nicht überraschend. Auch wenn dies alles nur den aktuellen Stand mit Blick auf die Tabelle spiegelt, so bin ich gespannt wie es weiter gehen wird.
        Liebe Grüße aus dem trüben Norden,
        Stefan

      • Lieber Stefan,
        genau so ist es. Mannschaften wie Sandhausen oder Heidenheim haben sich in der 2. Liga in den letzten Jahren kontinuierlich weiterentwickelt, ohne große finanzielle Mittel, aber einem Gespür für gute Nachwuchsspieler. Die sind längst in der 2. Liga etabliert und vielleicht irgendwann sogar bereit für mehr, anders als die Löwen, die sich bis heute nicht der harten Realität des Unterhauses stellen und stattdessen jedes Jahr neue Rosinen im Kopf haben… Wie Du sagst, es bleibt spannend, aber ob’s irgendwann besser wird, mir fehlt da momentan die Phantasie.
        Liebe Grüße,
        Gerhard

      • Lieber Gerhard,
        wenn sich nichts verändert, dann werden mehr Traditionsvereine nach unten durchgereicht werden und Mannschaften wie Heidenheim u.a. spielen in Liga 1…vielleicht nur 1 Jahr lang. Doch unter dem Strich sind sie anderen Traditionsvereinen auf Jahre enteilt.
        Beispielsweise ist der HSV wirtschaftlich ein Sanierungsfall (sagt sogar der CFO) und wäre ohne die Millionen von Kühne jetzt auf sportlicher Abschiedstournee (weil man kein Geld für Spieler gehabt hätte) und vermutlich Ende des Monats insolvent was einen Zwangsabstieg in Liga 4 bedeuten würde. Tradition vergilbt und was übrig bleibt sind Erinnerungen.
        Auch in der 1. Liga gibt es viele andere Gegenentwürfe: Ausgburg, Freiburg, Mainz…auch Ingolstadt und sogar die klammen Bremer wissen sich zu helfen. Ob es am Ende reichen wird, bleibt abzuwarten. Doch ich glaube nach wie vor, dass es viel Ruhe braucht und Zeit, wenn die richtigen Personen im Verein das sagen haben. Die Liga 2 ist keine Liga für zweitklassigen Fußball. Dort muss man sich, genau wie Du sagts, der Realität stellen und sich erst durchbeißen und sportlich etablieren.
        Drücken wir zur Abwechslung heute Abend Kloppo die Daumen. Dann könnte Liverpool sogar Tabellenführer werden.
        Liebe Grüße,
        Stefan

      • Lieber Stefan,
        ja, dem Kloppo wär’s zu gönnen. In England sieht’s heuer jedenfalls nicht nach einer Überraschung an der Tabellenspitze aus, so wie letztes Jahr mit Leicester.
        Liebe Grüße,
        Gerhard

      • Lieber Gerhard,
        zumindest trennen die ersten 5. Plätze nur 2 Punkte. Trotzdem ist die Spielbelastung in England, meiner Meinung nach, zu hoch. Noch ist Fußball ein Premiumprodukt. Und mit Leicester konnte man in der letzten Saison ein kleines Märchen schreiben. Vielleicht gewinnt Leicester die CL? Da für die neue Saison über 1 Mrd. in neue Spieler investiert wurde und das Geld insgesamt in Strömen fließt, werden sich die üblichen Verdächtigen in dieser Saison wieder durch setzen. Und wenn Kloppo mit dazu gehört, umso besser. Ich gönne es ihm ebenso.
        Liebe Nachmittagsgrüße,
        Stefan

  2. Guten Abend, Stefan, sehr interessant. Ich nehme an, die jungen Talente sitzen den ganzen Tag an ihrem Instrument und spielen, spielen, spielen…. da muss man früh wissen, was man einmal im Leben möchte und die ganze Energie reinsetzen.
    LG Susanne

    • Guten Abend Susanne, das stimmt. Joey Alexander fing mit 6 Jahren mit dem Klavier an und wurde auch beginnend mit seinen Eltern früh gefördert. Letztlich hatte er das Glück in den USA weiter gefördert zu werden. Bleibt zu hoffen, dass er trotz seines Erfolges ein dennoch normales Leben führen kann. Bei den Kandidaten vom Eurovision Young Musicians 2016 vermute ich ähnliches. Das sind alles Nachwuchskünstler ohne große Plattenverträge. Auch das Preisgeld war in Köln übersichtlich. Der Sieger aus Polen erhielt 10.000 Euro. Bleibt abzuwarten was aus ihnen wird. Ich fand die ganze Veranstaltung sehr gut.
      Liebe Grüße und ein schönes Wochenende,
      Stefan

      • Ich weiss nicht, Stefan, ob es ein normales Leben ist, wenn der ganze Tag für Musik verwendet wird, es gibt kein Spielen mit anderen Kindern, kein Kino, kein Kindergeburtstag, es ist alles auf das eine Ziel gerichtet. Man wird sehen, wie die Nachwuchskünstler durch die Pupertät kommen, bleiben sie dabei und verschreiben sie sich etwas völlig kontrairem. Du hast recht, hoch ist das Preisgeld wahrlich nicht.
        Die Ausschnitte auf youtube haben mir auch gut gefallen.
        Dir auch ein schönes Wochenende, lg Susanne

      • Soweit ich gelesen habe, hat sich Joey Alexander das Klavier freiwillig ausgesucht, ohne Druck. Und er besitzt die Gabe die Stücke beim Hören autodidaktisch zu lernen, was schon enorm ist. Zweifel werden wohl immer bleiben. Bislang macht er dennoch einen normalen Eindruck in den Interviews. Und sein Spiel ist bereits mit 13 Jahren besonders und beseelt. Ach John Coltrane begann sehr früh mit dem Saxofon. Drücken wir den heutigen Jungen Musikern die Daumen und hoffen, dass sie ihre musikalische Leidenschaft mit dem realen Leben gut verbinden und dabei die Bodenhaftung behalten.
        Dir bitte auch das schöne und entspannende Wochenende.
        Liebe Grüße,
        Stefan

  3. Thank you for the fabulous post Stefan. I am in awe of these very young musical prodigies and of course, the jazz legend Coltrane, unsurpassed! Best regards, have a wonderful weekend! Holly

    • Thank you very much, Holly. Coltrane is a Jazz Giant. And it is amazing that a 13 year old kid playing his songs. by the way Joey Alexander learnt the songs autodidactical. And I like to combine different styles in music. I am glad that you like it. Have a wonderful and relaxing weekend too.
      Stefan