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Ella

100 Jahre Jazz werden 2017 gefeiert. Und das passt gut zu Ella Fitzgerald die am 25. April 100 Jahre alt geworden wäre. Ein Naturtalent und eine Jahrhundertstimme die nachfolgende Generationen beeinflusst hatte. Sieben Jahrzehnte dauerte ihre überaus erfolgreiche Karriere an.

Eigentlich wollte sie Tänzerin werden. Doch durch einen Zufall kam sie zum Gesang. Eine Gesangsausbildung hatte sie nie und Noten lesen konnte sie auch nicht. Doch das Glück war ebenso auf ihrer Seite und so traf sie immer wieder in ihrem Leben Menschen die ihren künstlerischen Weg kreuzten. Beim Orchester Chick Webb sang sie 1935 vor und wurde sofort engagiert. Schon ihre erste Aufnahme hätte ebenso ihr Lebensmotto sein können: “I´ll Chase The Blues Away”. Mitte der 1940er Jahre ging sie mit Dizzy Gillespie auf Tournee und lernte dabei Norman Granz kennen, der die Tournee organisierte. Granz organisierte Konzertreihen wie “Jazz at the Philharmonic-Konzerte” und so tourte sie nun in ganz Amerika, später auch weltweit und wurde schnell zu einem Star. Von Dizzy Gillespie lernte sie ebenso den gerade aufkommenden BeBop kennen und fragte sich, warum dies nur Instrumenten vorbehalten war. So entstand ihr Scatgesang, dass Improvisieren und Imitieren von Instrumententönen, der ihren Weltruhm begründete.

“Es zählt nicht, wo du herkommst. Es geht darum, wohin du gehst.” (Ella Fitzgerald)

Sie sang das gesamte “American Songbook” ein, mit Liedern von George und Ira Gershwin, Cole Porter, Irving Berlin u.a., swingte mit Jazz-Größen wie zum Beispiel Louis Armstrong. Später sang und spielte sie Duette mit Großen der Musik. Mit bis zu 45 Wochen im Jahr stand sie auf sehr vielen Bühnen dieser Welt.

Ihre Art zu singen war pure Lebensfreude und sie dabei zu hören hatte etwas erhabenes. Es war ihr Glück das sie mit Drogen und Alkohol nichts zu tun hatte. Während Billie Holiday daran zugrunde ging, war Ella Fitzgerald genau das Gegenteil von Billie Holiday. Melancholie war nichts für sie. Sie wollte Freude mit der Musik verbreiten. In den 1950er Jahren nahm sie diverse Konzeptalben auf, das große “American Songbook”. In den 1960er und 1970er Jahren wurden sie einem größeren Publikum bekannter in dem sie populäre Songs abseits des Jazz sang und auch Genres wechselte. Mit ihrem Stimmvolumen von 3 Oktaven war sie stets in der Lage und unabhängig vom Genre jedes Lied singen zu können. Oder wie jemand über sie sagte: sie könnte auch das Telefonbuch herunter singen und es würde wunderschön klingen.

Sie entwickelte den Scatgesang in ungeahnte Höhen und machte vielleicht das Unhörbare mittels ihrer Stimme hörbar. Ein Meilenstein dazu ist ihre Interpretation von “How High The Moon” wo sie mit atemberaubender Energie minutenlang scattet und das in verschiedenen Tonlagen.

1993 musste sie sich von der Konzertbühne zurückziehen. Drei Jahre später starb sie am 15. Juni 1996 im Alter von 79 Jahren. Sie war einzigartig und die Größte in ihrem Metier.

Was von ihr bleibt sind mehr als 200 Schallplattenaufnahmen mit mehr als 2.500 Songs. Wer wissen möchte was Rhythmus im Gesang bedeutet, dem empfehle ich mit Nachdruck das Werk von Ella Fitzgerald. Als Einstieg eignen sich ihre Alben aus den späten 1960er und 1970er Jahren. Hier eine persönliche Auswahl an Höhepunkten.

Aus der Zusammenarbeit mit der Brasilianischen Legende Antonio Carlos Jobim: “Mas Que Nada”

Vom Cole Porter Songbook “Too Darn Hot”

Ella Fitzgerald Live 1960 in Berlin mit einem Klassiker des Scatgesangs: “How High The Moon”

Und sie konnte auch rocken wie man bei “Sunshine Of Your Life” hören kann.

Aus ihrer Zusammenarbeit mit Louis Armstrong im Duett zu “Dream A Little Dream Of Me”

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Purple Will Never Sound The Same

Prince Rogers Nelson (1958-2016)

2016 ist ein schlechtes Jahr für die Musik. Prince Rogers Nelson ist völlig unerwartet, im Alter von 57 Jahren, gestorben. Eine Ikone, Sänger, Songwriter, Produzent…ein Multi-Instrumentalist der über 100 Millionen Tonträger verkauft hatte.

Als kleiner Junge lernte er bereits Klavier und brachte sich später selbst Gitarre und Schlagzeug bei. Mit 17 Jahren startete er seine musikalische Karriere. Mit 19 Jahren unterschrieb er seinen ersten 1 Million Dollar Plattenvertrag bei Warner Bros.. 1983 wurde er vom Musiksender MTV im Tagesprogramm gespielt und erreichte mit Songs wie “1999”, “Little Red Corvette” zum ersten Mal die amerikanischen Charts. 1984, mit 26 Jahren, kam der internationale Durchbruch mit dem Album “Purple Rain.” Wenn ein Künstler schon früh einen solchen Erfolg hat ist dies Fluch und Segen zugleich. Doch Prince kümmerte sich nicht darum diesen Erfolg zu konservieren und zu wiederholen. Für ihn schien es keine Grenzen zu geben. Er hatte in den 80´Jahren einen ekstatischen kreativen Output und probierte sich an neuen Sounds und Formen aus. Er verschmolz Soul, Funk, R&B, Blues, Rock, Pop zu einem eigenen Stil. Zudem fand er Zeit für andere Künstler Lieder zu schreiben. U.a. den Hit der Bangles “Manic Mondays” oder Sinhead O´Connor´s “Nothing Compared 2U”, Chaka Khan´s “I Feel For You”. Er schrieb auch für Stevie Nicks, Sheila E., Sheena Easton, Alicia Keys und andere.

“Sometimes it snows in April
Sometimes I feel so bad, so bad
Sometimes I wish life was never ending
and all good things, they say, never last”
(Sometimes it snows in April)

Zu Beginn seiner Karriere pflegte er einen androgynen universellen Auftritt, war weder Schwarz oder Weiß, wechselte seinen Stil in der Musik und Mode mehrfach und blieb jemand der seinen Stil damit früh kultivierte. Er kämpfte ein Leben lang für seine künstlerische Freiheit und Unabhängigkeit. Vor 2 Jahren konnte er sich, nach einem jahrelangen Rechtestreit mit Warner Bros. einigen und erhielt die Rechte an seinen Songs zurück. Wenn man sich auf die Suche macht, nach dem musikalischen Werk von Prince im Netz, wird man auf den bekannten Streaming-Portalen kaum fündig werden. Sein gesamtes Werk gibt es nur bei Tidal, was Jay-Z gehört. Prince wusste, dass ein Künstler nicht durch einen Streaming-Dienst reich wird, die Betreiber jedoch schon. Da blieb er konsequent.

Er schaffte den Sprung vom Künstler zum eigenen Kunstwerk früh. Etwas was nur wenige Künstler schaffen. Nicht das er als Künstler nur seinen Musikstil änderte. Er wechselte die Leinwand seines eigenen Gemäldes und wurde früh künstlerisch einzigartig. So gibt es nicht den einen Song, der stellvertretend für sein Werk steht. Seine Konzerte waren einzigartig, mit magischen Momenten und ihn aus wenigen Metern Entfernung spielen zu sehen ließ Raum und Zeit vergessen.

Im kommenden Jahr sollte seine Biografie erscheinen. Manche hätten vermutlich geschrieben, es sei viel zu früh mit 58 Jahren. Nun ist es zu spät. Das gute an Künstlern ist: sie leben durch ihre Kunst weiter. Dennoch leben wir nun in einer Welt ohne Prince, David Bowie…was traurig macht.

“Dream if you can a courtyard
An ocean of violets in bloom.”
(When Doves Cry)


(with a fantastic guitar solo at about 3:30 Min. from Prince)

(“Purple will never sound the same.” via)

 


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Hello Miss Lonesome

Alternative Country Music (from New Zealand) for the 21th century. I am a bit in the mood for straight handmade acoustic music. Trust me and follow the links to the video and audio track. Marlon Williams, born 1990, comes from New Zealand. His music style straddles folk, country, soul, bluegrass and the blues. Beside his great talent he has a remarkable voice. Now living in the USA he has everything for a big career.

Moderne Country Musik aus Neuseeland für das 21.Jahrhundert. Ich bin etwas in der Stimmung für handgemachte akustische Musik die nach vorn geht. Vertrauen sie mir und folgen den Links zu den Videos und Tonspuren.
Marlon Williams wurde 1990 in Neuseeland geboren. Sein Stil streift und überbrückt Folk, Country, Soul, Bluegrass und Blues. Angesehen von seinem großen Talent hat er eine bemerkenswerte Stimme. Jetzt in den USA lebend hat er alles für eine große Karriere.

Here comes Marlon Williams & The Yarra Benders Live


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Spirits

Die Kritik am amerikanischen Establishment gab es schon vor 50 Jahren. Heute und nicht nur darum ein Blick zurück auf die zwei Leben und Karrieren von dem Musiker und Dichter Gil Scott-Heron. Denn er kritisierte stilsicher mit Sarkasmus, Humor und Ironie das Establishment bereits in den 60´er Jahren.

Gil Scott-Heron wurde 1949 in Chicago geboren, wuchs unter ärmlichen Verhältnissen in Tennessee auf. Er lernte den Rassismus und Apartheid früh kennen, was seinen späteren Weg und Motivation stark beeinflusste. 2011 verstarb er in New York, nach einem furiosen und von der Kritik zurecht positiv aufgenommenen Comeback und Tour. Ein viel zu kurzes Leben.

Scott-Heron wurde gern, wegen seiner Texte, der schwarze Bob Dylan genannt und galt zurecht als Vater und Idol für die später populär gewordenen Rap- und Hip Hop-Musik und kommenden Generationen. Schon kurz nach seinem literarischen Debut 1970, nahm er sein erstes Studioalbum mit Rezitationen von sich und Conga Begleitung auf. Gleich auf dem ersten Album findet sich sein vielleicht essentiellster Song “The Television Will Be Not Televised” (YouTube-Link), der sich in das kulturelle Gedächtnis mehrerer Generation fest einschrieb. Dieser Text hat von seiner Aktualität bis heute nichts verloren. Steht auf, schaltet den Fernseher aus und geht auf die Strasse. Die Revolution findet nicht sitzend vor dem Fernseher statt.

1971 veröffentlichte er das Album “Pieces Of A Man” (YouTube-Link zum ganzen Album). Ein Meilenstein in der Soul-Musik.


Lange bevor es den Rap gab, gab es das “Spoken Word”, den Sprechgesang, den Jazz und Blues und den Soul. Scott-Heron verschmolz diese Stile miteinander und dekonstruierte sie wieder in minimalistische rhythmisch treibende Einzelteile, verschmolz sie mit seiner Lyrik und hatte bereits früh seinen eigenen Stil in der Musik gefunden. Zusammen mit seiner tiefen, warmen Stimme, war er zudem ein Sänger der nicht nur sehr gut singen konnte, der allein durch seine Stimme berührte. Auch wenn man dem Gospel die Spiritualität zuschreibt, so hatte Scott-Heron den Spirit bereits in seiner Kunst.

Er war ein Meister der Worte und fühlte sich ein Leben lang der Literatur mehr zugehörig als zur Musik. Jemand der tiefsinnig analysierte und Worte fand wo andere nach Worten suchten. Seine teils gesprochenen oder gesungenen Worte waren zornig, wütend, anklagend und fordernd. Und selbst Jahrzehnte später hat diese Musik nichts an Kraft eingebüßt.

In Liedern wie “The Bottle” sang er über die negativen Einflüsse von Drogen und wurde selbst von ihnen herunter gezogen. Sie beendeten sein erstes Leben, wo er keinen Song mehr schrieb, seine Plattenverträge verlor und letztlich ins Gefängnis gehen musste. Statt einer Therapie wurde er wegen geringen Drogenkonsums ins Gefängnis gesteckt. Die Erlebnisse verarbeitete er in seinem letzten Album.

Es dauerte 16 Jahre bis er wieder neue Songs aufnahm und ein neues und sein letztes Album “I´m New Here” (YouTube-Link zum ganzen Album) veröffentlichte. Der lange Drogenkonsum schlug sich auch auf seine Stimme nieder. Doch klang er nun intimer, berührter, kratziger und gleich feinfühlig anders und auf eine andere Weise kraftvoll. Manche sprachen von einer Wiedergeburt. Doch blieb dieses zweite Leben nur von kurzer Dauer. Am 27. Mai 2011 starb Gil Scott-Heron im Alter von 62 Jahren. Die afroamerikanische Musik hatte einen ihrer einflussreichsten Künstler und Musiker verloren.


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Blues

Blues
Simple and beautiful blues: an abstract blue view of a water reflection. Even on dreary days you should still look down. Due to the special blue light and the branches and twigs underwater, the image gets something special. That kind of water reflections are always exciting and more worth then a side view. You get a complete and abstract perspective to the scene.

Music: click → Working Week – Inner City Blues (YouTube-Link)

Einfach Blau. Eine abstrakter blau gehaltener Blick auf eine Wasserspiegelung. Selbst an grauen Tagen sollte man nach unten schauen. Durch das besondere blaue Licht und die kahl gewordenen Äster unter Wasser, bekommt das Foto eine spezielle Wirkung. Diese Art von Wasserspiegelungen sind mehr als einen Seitenblick wert. Man erhält zum einen einen völlig anderen Blick, Perspektive auf das Motiv.


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Respect

R-E-S-P-E-C-T
Find out what it means to me…

Today, it is about a little bit respect. Or how Otis Redding´s Song “Respect” from 1965 became a worldwide success.

It was a hot summer night in 1965 as Otis Redding recorded his legendary Album “Otis Blue” including “Respect”. The lyrics from “Respect” describing a husband who asking for a little respect when he comes home. Because he gave his “honey” all his “money”. “All I´m asking is for a little respect when I come home”. Two years later, 1967, Otis Redding listen to the song again but performed by the young Aretha Franklin and he knew that he lost the song.

Heute geht es um ein klein bisschen Respekt. Oder wie Otis Redding´s Song “Respect” aus 1965 ein weltweiter Erfolg wurde. In nur einer heißen Sommernacht nahm Otis Redding 1965 sein legendäres Album “Otis Blue” mit “Respect” auf. Der Songtext von “Respect” beschrieb einen Ehemann der mit etwas mehr Respekt von seiner Frau behandelt werden will, wenn er nach Hause kommt. Denn er bringt seinem “Liebling” all sein “Geld”. Zwei Jahre später, 1967, hörte Otis Redding seinen Song wieder. Doch dieses Mal sang die junge Aretha Franklin sein Lied. Für Otis stand danach fest, das er seinen Song verloren hatte.

The song and the lyrics touched the essential question for more social and economic equality. Otis Redding created his own music style, raw, down to earth and with energy. Beside his short and succesful career he founded his own record label, supported other musicians and got respect from his white and black audience. He was still at the top at this moment. And Otis was a really hard working man. Aretha Franklin embodied another facet in soul music. Coming from the Church, she had her roots in Gospel music and a clear Gospel voice. Otis roots came deep from Blues music.

Der Song und Text berührten damals die essentiellen Fragen für mehr soziale und ökonomische Gleichheit. Otis Redding fand früh seinen eigenen Stil, rau, bodenständig und mit viel Energie. Neben seiner kurzen und erfolgreichen Karriere, gründete er seine Plattenfirma, unterstützte andere Musiker und erhielt Respekt von allen Schichten der Gesellschaft, weiß wie schwarz. Er war auf einem Höhepunkt. Zudem war Otis ein ziehmlich hart arbeitender Künstler. Aretha Franklin verkörperte eine andere Facette des Souls. Von der Kirche kommend, hat sie eine klare Gospelstimme wo hingegen Otis Wurzeln im Blues lagen.

In 1967 Aretha Franklin recorded “Respect” for her debut album at Atlantic Records “I Never Loved A Man The Way I Love You”. And the opener “Respect” was a strong statement from Aretha. She insists to get respect. Aretha was 1967 in a creative crisis. She recorded for Columbia Records some, one may say, nice and soft albums. Then Jerry Wexler asked her to come over to Atlantic Records. It was the begin of her worldwide career. Aretha´s Version of “Respect” had enormous power and was really better then Otis Version. That´s why Otis said, that he lost his song to Aretha.

1967 nahm Aretha Franklin “Respect” für ihr Debutalbum bei Atlantic Records auf, “I Never Loved A Man The Way I Love You”. Der erste Song “Respect” war ein Statement von Aretha. Sie bestand auf Respekt. 1967 war Aretha in einer kreativen Krise. Sie nahm für Columbia Records mehrere Alben auf, mit netten Songs. Jerry Wexler fragte sie, ob sie nicht zu Atlantic Recordings kommen würde. Es war der Beginn ihrer Weltkarriere. Ihre Version von “Respect” ist viel besser als die Version von Otis. Darum sagte Otis, das er seinen Song an Aretha verloren hatte.

Aretha added the song line “R-E-S-P-E-C-T / Find out what it means to me / R-E-S-P-E-C-T / Take care, T. C. B.”
(TCB is a abbbreviation for take care of business). Otis Version was a good love song. But Aretha Version was a love and protest song, a cry for respect and became a global hit. But the border between lack of respect and violence was small. In 1968 Martin Luther King was assassinated and the short dream was over. Otis died on a airplan crash in 1967.

Aretha was one of the voices of the civil right movement. In the last couple of years she must recognized that her statement lost nothing of topicality. Ferguson, Arlington, Ohio…

“All I’m asking is for a little respect when I come home”.

Aretha schrieb eine Extra-Songzeile “R-E-S-P-E-C-T/ Find out what it means to me / R-E-S-P-E-C-T / Take care, T. C. B.” TCB ist eine Abkürzung für den Ausspruch “take care of business”. Otis Version ist nach wie vor ein gutes Liebeslied. Doch Aretha´s Version war ein Liebes- und Protestsong, ein Schrei nach Respekt und wurde ein weltweiter Hit. Die Grenze zwischen dem Mangel an Respekt und Gewalt war dieser Zeit schmal. 1968 wurde Martin Luther King ermordet und der kurze Traum war aus. Otis Redding starb 1967 bei einem Flugzeugabsturz. Aretha Franklin gab der Bürgerrechtsbewegung oft ihre Stimme. In den letzten Jahren musste sie jedoch erkennen, das ihr damaliges Statement nichts an Aktualität verloren hat. Ferguson, Arlington, Ohio… “All I’m asking is for a little respect when I come home”.

click → Otis Redding – Otis Blue (The Full Album/ YouTube-Link)
click → Aretha Franklin – I Never Loved A Man The Way I Love You (The Full Album/ YouTube-Link)
click → Otis Redding – Respect (YouTube-Link)
click → Aretha Franklin – Respect (YouTube-Link)

More information:
Otis Redding at Wikipedia andRespect, the song
Soul Years Otis Redding and Aretha Franklin


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Soul Years King Curtis

Today I am serving you a hot Memphis Soul Stew  with King Curtis from his fantastic Live Album “Live At The Filmore West”.

Curtis Ousley (1934–1971), better known as King Curtis, was an American saxophone virtuoso known for rhythm and blues, rock and roll, soul, blues, funk and soul jazz. He was too a bandleader, band member, and session musician, musical director and record producer. King Curtis enjoyed playing jazz and rhythm & blues but decided he would make more money as a rhythm & blues musician: “I love the authentic rhythm & blues more than anything, and I also like to live well.”

Heute serviere ein heißes Memphis Soul Stew mit King Curtis aus dem legendären und einem der besten Live Album aller Zeiten: “Live At The Filmore West”. Curits Ousley (1934-1971), besser bekannt als King Curtis war ein Amerikanischer Saxophon Musiker, bekannt für seine virtuose Art Rhythm und Blues, Rock and Roll, Soul, Blues, Funk und Soul & Jazz zu spielen. Er war zudem Dirigent, einfaches Bandmitglied, Session Musiker, Produzent. Er liebt es Jazz und Rhythm und Blues zu spielen. Dennoch entschied er sich für die kommerziellere variante Rhythm und Blues zu spielen. Zitat: “Ich liebe den authentischen Rhythm und Blues mehr als alles andere und ich mag gern gut leben”. 

In 1965, he moved to Atlantic Records and recorded his most successful singles, “Memphis Soul Stew” and “Ode to Billie Joe” (1967). He worked with The Coasters, led Aretha Franklin’s backing band The Kingpins. Curtis produced records, often working with Jerry Wexler and recorded the Joe South song “Games People Play” with guitarist Duane Allman.

1965 ging er zu Atlantic Records und nahm einige sehr erfolgreiche Singles auf, “Memphis Soul Stew” und “ode to Billy Joe” (1967). Er arbeitete zusammen mit The Coasters und mit seinen The Kingpins war er die Backing Band bei Aretha Franklin. Er produzierte Alben, oft mit Jerry Wexler zusammen und nahm den Song von Joe South “Games People Play” auf, mit Duane Allmann an der Gitarre. 

Curtis was killed on August 13, 1971 when he was stabbed during an argument with a pair of drug dealers he discovered on the steps outside his Manhattan apartment.

On the day of Curtis’ funeral Atlantic Records closed their offices. Jesse Jackson administered the service and as the mourners filed in, Curtis’ band ‘The Kingpins’ played “Soul Serenade”. Among those attending were Ousley’s immediate family, including sister Josephine Ousley Allen, other family members, Aretha Franklin, Cissy Houston, Brook Benton and Duane Allman.  (Wikipedia/ King Curtis)

Curtis wurde am 13. August 1971 erstochen, vor seinem Apartment in New York, von einem Drogenhändler. Am Tage seines Begräbnisse schloss Atlantic Records seine Türen. Jesse Jackson hielt den Gottesdienst und seine Band The Kingpins spielten “Soul Serenade”. Neben seiner Familie waren u.a. Aretha Franklin, Cissy Houston, Brook benton und Duane Allmann bei der Trauerfeier. 

Live at Fillmore West is an album by King Curtis, released in 1971. The album showcases the concert he played with his band The Kingpins at the Fillmore West venue in San Francisco in March 1971 who were supporting and backing soul singer Aretha Franklin. A week after its release in August 1971, Curtis was stabbed to death outside his brownstone apartment in New York.

“Live At The Filmore West” opens with his own composition “Memphis Soul Stew” but the bulk of the album is taken with cover versions of recent rock and soul recordings. It is one of the best live recordings ever!

click → King Curtis and The Kingpins – Memphis Soul Stew
click → King Curtis and The Kingpins – Soul Serenade
click → King Curtis and The Kingpins – Whole Lotta Love
click → King Curtis and The Kingpins – A White Shade Of Pale
click → King Curits and The Kingpins – King Curtis and The Kingpins (the full album and a great record)

Live At The Fillmore West ist ein Album aus dem Jahre 1971. Zu hören ist ein Konzert von King Curtis zusammen mit den Kingpins, aufgenommen im März 1971, wo er zuvor Aretha Franklin als Begleitband unterstützte. Nur eine Woche nach der Veröffentlichung starb King Curtis. Das Album beginnt mit seiner eigenen Komposition “Memphis Soul Stew”. Der Rest vom Album sind Cover Versionen bekannter Rock und Soul Aufnahmen. Es ist eines der besten Live Alben aller Zeiten.