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Linktipps vom 22.09.2013

Frank Larson (1896 – 1964) hatte u.a. ein Hobby: die Fotografie auf den Straßen von New York City. Zu Lebzeiten wurde er damit nicht bekannt. Nachdem er 1964 verstarb, verstaute seine Ehefrau die Negative sicher in einer Box. Nun wurden die Negative entdeckt und für die Webseite digital eingescannt. Die Bilder sind ein wunderbares Beispiel für herausragende Street Photography. Ein Muss für jeden Fotografen.

They all came from a cardboard box filled with negatives that was unopened and virtually forgotten for over 45 years. When Frank Larson passed away in 1964, his wife Eleanora boxed up all of their possesions and moved out of their retirement home in Lakeville, Connecticut. The box of negatives were one of these items, and it has remained with the family ever since, tucked away in storage.

Last year my mother, Carole Larson (the widow of Frank’s youngest son David) was sorting though old boxes and found the box of negatives.

Fábio Costa (Fagu) aus Brasilien, der in Paris lebt, zeigt wie Moderne Street Photography aussehen kann. Mit Kreativität und bemerkenswerten Perspektiven zieht er mich in seine Bilder hinein.

Menschen am Meer ist eine Foto-Dokumentation. Die Fotografin Sandra Smilla Dankert fotografierte in Oostende Menschen am Meer. Manche schauen auf das Meer, bleiben stehen, andere verweilen. Ich kann ihre Passion für das Meer sehr gut verstehen. Und ihre Bilder laden förmlich ein, mal wieder das Meer zu besuchen. So etwas kann ich mir stundenlang anschauen.

Lena Reinhard hat eine Reise von Berlin nach Astrachan, entlang der Seidenstrasse, gemacht. 10 Tage, 4.000 Kilometer und 21 Menschen die sich vorher nicht begegnet sind. Bilder und Texte sind sehr gut dokumentiert und laden ein, ihrer Reiseroute gen Osten zu folgen. Teil 2 gibt es hier.

National Geographic FOUND bei tumblr, gehört für mich zu den besten Seiten im Internet. Nun gibt es dazu einen neuen Photoblog: PROOF

Fotografien die wie ein Gemälde aussehen. My Modern Met hat 10 Bilder zusammen gestellt, die, wenn es dazu keine Erklärung geben würde, als gemalte Bilder durchgehen würden. Grenzen verschmelzen bei diesen Bildern.

Klaus Stuttmann ist Karikaturist und hat in diesem Interview bei Planet Interview eine Menge zu seiner Arbeit zu sagen. Wie man z.B. Politische Karikaturen zeichnet, Themen findet, über Humor, das sinkende Niveau, über die Zukunft und über Kunst.

Stuttmann: Es fällt den meisten schwer, auf so einer glatten Fläche zu arbeiten und nicht das kratzige Papier zu haben. Bei mir ist es umgekehrt: Ich bin Autodidakt, ich habe nie eine grafische Ausbildung gemacht und ich hatte immer fürchterliche Schwierigkeiten mit der Feder und dem Papier zurechtzukommen.

 

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The Nomi Song

arte zeigt heute Abend um 22.00 Uhr die sehenswerte Dokumentation „The Nomi Song“ über den Sänger Klaus Nomi.

Er sah aus wie ein Alien und sang wie eine Primadonna – der Countertenor Klaus Nomi.

Der Countertenor Klaus Nomi sang Popmusik wie Opern. Seine Stimme verfügte über eine fast unmenschliche Spannweite, vom Sopran bis zum Kasernenton eines preußischen Generals.

Klaus Nomi trat in der ersten Sendung von „Na Sowas“ (1982) mit Thomas Gottschalk auf. Leider habe ich davon kein Video gefunden.

In den 70er Jahren ging er in die USA und erreichte dort ein breiteres Publikum, sang u.a. im Chor von David Bowie und mit dem Erfolg aus den Staaten kam er nach Europa zurück, gab Konzerte und hatte ein kleines aber treues Publikum, besonders in Berlin, wo er lebte. 1983 starb er an AIDS. Eine Krankheit die damals noch kaum bekannt war.

Der Regisseur Andrew Horn blickt zurück, spricht mit Zeitzeugen und zeigt vielfach bisher (also bis dato) noch nicht veröffentlichtes Material. Die Dokumentation wird am 25. Januar um 02.10 Uhr wiederholt. Ob sie auch über die arte-Mediathek abrufbar sein wird, weiß ich nicht.

Die Zeit sollte man sich nehmen. Eine sehr sehenswerte Dokumentation über einen einzigartigen Sänger.

Klaus Nomi verschmolz New Wave und Oper zu einen eigenen Klangkosmos und mit 39 Jahren ist er viel zu früh verstorben. Hier ist noch ein rarer Ausschnitt, wo er im amerikanischen Fernsehen Oper singt: http://vimeo.com/16820060


Das Grüne Wunder

Er liegt oft vor unserer Tür: der Wald. Und doch eröffnet er uns eine völlig neue Welt, bei genauem Hinschauen. Der Naturfilmer Jan Haft zeigt Bilder, die man so schon lange nicht gesehen hat. Mit Nahaufnahmen, Zeitlupen u.v.m. hat er sechs Jahre gefilmt. Der Film „Das Grüne Wunder“ startet in Deutschland und Österreich am 13. September.

Was die bisher veröffentlichen Aufnahmen zeigen, macht Appetit auf den Film aber auch auf den Wald. So nah er ist, so geheimnisvoll und schön sind die eingefangenen Bilder.

Laut Webseite waren es Sechs Jahre Drehzeit, 100 Nächte im Tarnzelt und 250 Stunden Rohmaterial. Der Erzähler im Film ist Benno Fürmann.

Die eigene Filmhomepage, mit dem Trailer und vielen weiterführenden Informationen wie auch Lernmaterialien: http://www.dasgruenewunder-derfilm.de/

Der Tier- und Dokumentarfilmer Jan Haft im Porträt: http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/expeditionen_ins_tierreich/hinterdenkulissen/janhaft109.html

Weitere Information über den Deutschen Wald: http://www.planet-wissen.de/natur_technik/wald/index.jsp