Freiraum

Image, Text, Blog, View & Photography


20 Comments

David Bowie (1947-2016)

Es fühlte sich heute Morgen seltsam an, als ein Radiosprecher den Tod von David Bowie verkündete. Schon wieder ein Großer der Musik. Wenn es schon heißt, die Alten sollen es richten, so sind sie doch fast alle nicht mehr da. Zuletzt ging Lemmy von Motörhead. Mit Bowie ist ein weiterer musikalischer Lebensbegleiter gegangen.

5 Jahrzehnte lang umfasste seine Karriere. Seine Wurzeln liegen in den 60er Jahren in London. Er saugte die damalige Stimmung auf, interessierte sich für das Theater, für die Undergroundszene und war jung und hungrig. Als Davie Jones begann er seine musikalische Karriere. Nach der Namensänderung in David Bowie ging es gleich mit seinem Debut „Space Oddity“ in den Rock-Olymp und danach meist fortan nach vorn.

Auch wenn immer das Klischee des singenden Chamäleons genannt wird, was eine Erfindung der Presse ist und seinen Ursprung in einem frühen Songtext von ihm hatte, war Bowie keinesfalls dieses Tier das seine Farben wechselte und sich der Umgebung anpasste.

Dazu passt auch die Aussage seines Biografen Paul Trynka im Guardian:
“Actually, he creates the mask in order to make the art. A chameleon changes to mimic its background. Bowie forces the background to change to mimic him. His great achievement is not to market himself with a persona, it’s to create a persona with which to make art.”

Wie er selber sagte, stand er am meisten nach Erfolgen unter Druck, das zu tun, was man dachte, er tun sollte. Und das war meistens nicht gut. So lernte er seinen Weg zu gehen mit ebenso einigen Fehlschlägen.

1974 ging er, vor der Disco-Welle, nach Amerika und nahm „Young Americans“ auf. 1976 zog es ihn nach Berlin. Er wohnte u.a. bei Edgar Froese (Tangerine Dream), der leider auch nicht mehr unter uns ist, und machte einen kalten Drogenentzug. Aus dieser Zeit entstammte auch die bekannte Berliner Trilogie u.a. mit dem Song „Heroes“. Er war ein früher Trendsetter mit sicheren Gespür für die Balance aus Kunst, Veränderung, Stimmungen und Kommerz mit einer immer wieder neuen Inszenierung.

Bowie sagte in Interviews oft und gelangweilt, das er sich seit den 70er Jahren nicht mehr neu erfunden hatte. Und dennoch goutierte er, vermutlich mit einem Lächeln, wenn sich andere Künstler in Interviews ihn als Vorbild der Camouflage benannten. Musikjournalisten beschrieben ihn in Interviews als schwierig, weil er viel Wert auf das später gedruckte Wort legte. So kontrollierte er die Interviews und sagte das, was er auch veröffentlichen wollte. Waren die Mikrofone ausgeschaltet, zeigte sich der private Bowie, der locker wurde und vermutlich viel erzählte, von dem die Journalisten leider nichts verwenden durften.

Nach einem Herzinfarkt in 2004 zog er sich komplett zurück. Keine Auftritte oder Alben, keine Interviews. Es gibt vergleichbar keinen anderen Künstler den die Journalisten so in Ruhe ließen. Denn jeder wusste: wenn er zurück kommt, dann wie Phönix aus der Asche.

Er schaffte den Sprung vom Künstler zum eigenen Kunstwerk früh. Etwas was nur wenige schaffen. Nicht das er als Künstler nur seine Äußerlichkeit und den Musikstil änderte. Nein, er änderte den ganzen Hintergrund seines eigenen Gemäldes und wurde damit früh künstlerisch unsterblich. 2013 zu seinem 66. Geburtstag, dann der Paukenschlag: es wird ein neues Album von ihm geben. Als erste Single nach 9 Jahren Pause gab es eine melancholische und leicht verstörerische Ballade mit „Where Are We Now“ samt Video. Es war dennoch ein cleverer Schachzug, da Bowie im Video die Vergangenheit, gemeint ist seine Zeit in Berlin, mit der Zukunft verschmolz.

…as long as there´s ME…as long as there´s YOU… (aus dem Song “Where Are We Now?”)

Zuletzt sah man Bowie mit seiner Ehefrau im Dezember 2015 zur Premiere von “Lazarus“, im New York City Theatre, wo er lächelte und einen vitalen Eindruck hinterließ. Nur 1 Monat später erlag er seinem Krebsleiden. David Bowie, der so oft in seinem Leben ein Comeback feierte, hat nun seine letzte Reise angetreten. Sein Werk wird weiterleben und weiter getragen. Er hinterlässt neben der Sprachlosigkeit des Moments eine große Lücke.

Advertisements


7 Comments

Soul Years Etta James

This week I feature the legendary Etta James. But before I start, let us talk a little bit about “Rhythm and Blues,” often abbreviated as R&B or RnB. In 1948, Jerry Wexler of the Billboard magazine used the term “rhythm and blues” and coined as a musical term in the United States. It replaced the term “race music”. And Etta James defined the new term R&B very well.

In dieser Woche geht es um die legendäre Sängerin Etta James. Bevor es los geht, ein paar Zeilen über den Begriff “Rhythm and Blues”, auch abgeküzrt als R&B oder RnB. 1948 nahm Jerry Wexler vom Billboard Magazin nutze diesen Begriff und prägte ihn als musikalische Abkürzung in den USA. Damit wurde der Begriff “race music” ersetzt. Und Etta James verkörperte diesen neuen Begriff sehr gut.

In 1967 Etta James recorded “I´d Rather Go Blind.” Born Jamesetta Hawkins in 1938 in Los Angeles. Raised in foster homes, got as a little child vocal lessons. At the age of 12 she moved to San Francisco where she met later the Band Leader Johnny Otis who influenced her in many directions. She changed her name to Etta James, signed to Modern Records and in 1955 the group had an R&B hit with “Dance With Me Henry“.

In 1967 Etta James nahm den Song “I´d Rather Go Blind” auf. Geboren als Jamesetta Hawkins in 1938 in Los Angeles, wuchs sie in Pflegeheimen die meiste Zeit auf und bekam schon als kleines Mädchen Gesangsunterricht. Mit 12 Jahren zog sie nach San Francisco und traf auf den Band Leader Johnny Otis, der sie stark beeinfluste. Sie änderte ihren Namen in Etta James, unterschrieb einen Plattenvertrag bei Modern Records und in 1955 hatten sie ihren ersten R&B Hit mit “Dance With Me.”

Later she started her solo career and had her first R&B solo hit with “Good Rockin Daddy“. In 1960 she signed with Chess Records in Chicago and entered into a relationship with Harvey Fuqua. Both had hits with among other things “If I Can’t Have You” and then Etta had solo hits with “All I Could Do Was Cry”.

Später startete sie ihre Solokarriere und hatte mit “Good Rockin Daddy” ihren ersten R&B Hit. 1960 unterschrieb sie bei Chess Records in Chicago und begann eine Beziehung zu Harvey Fuqua. Beiden hatten u.a. Hits wie “If I Can´t Have You” und Etta als Solokünstlerin Hits wie “All I Could Do Was Cry.”

Etta’s breakthrough came when “At Last” reached #2 on the R&B chart. “At Last” is her signature song and milestone. Hits like “Something’s Got a Hold On Me” follows.  After a breake without success, she returned a couple of years later with a big bang. At the FAME Recording Studios she recorded some sessions. The result was the smash hit “Tell Mama“. It was a Top 10 R&B Hit. And the B-Side of that hit was “I´d Rather Go Blind.” The song has been covered many times over the years by Fleetwood Mac, B.B. King, Koko Taylor, and Rod Stewart.

Ihren großen Durchbruch schaffte sie mit “At Last”, der Nr. 2 in den R&B Charts wurde. “At Last” wurde ihr Meilenstein. Weitere Hits wie “Something´s Got A Hold On Me” folgten. Nach einer Pause ohne nennenswerte Erfolge, kam sie einige Jahre später wieder mit einem Paukenschlag. In den FAME Studios nahm sie eine Session auf. Das Ergebnis wurde der große Top 10 Hit “Tell Mama.” Und auf der B-Seite fand sie das grandiose “I´d Rather Go Blind.” Der Song wurde so viele Male gecovert, u.a. von Fleetwood Mac, B.B. King, Koko Taylor und Rod Stewart.

In 1978 she moved to Warner Bothers Records. Jerry Wexler produced the “Deep In The Night”-Album with songs like “Strange Man.” Around that period she got problems in drug and alcohol addiction and did not record for many years.

1978 wechselte sie zu Warner Brothers und Jerry Wexler produzierte ihr das “Deep In The Night”-Album mit Songs wie “Strange Man.” Während dieser Zeit hatte sie mit Drogen und Alkoholproblemen zu kämpfen und nahm für viele Jahre keine Songs mehr auf. 

In 1993 she was inducted into the Rock and Roll Hall of Fame. In the 1990´s she recorded for a tribute album for Janis Joplin the songBall And Chain“, a really breathtaking version. In 2008 Etta was diagnosed with Alzheimer’s Disease. She died on January 20, 2012. One of the last recordings was in 2010 the Album “The Dreamer” with songs like “In The Evening” and “Boondogs.”

In 1993 wurde sie in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. In den 1990er Jahren nahm sie für ein Tribut-Album für Janis Joplin “Ball And Chain” auf. Eine atemberaubende Version. In 2008 wurde bei ihr eine Alzheimerkrankheit diagnostiziert. Sie starb am 20. Januar 2012. Eine ihrer letzten Aufnahmen war in 2010 das Album The Dreamer” mit Songs wie “In The Evening” und “Boondogs.”

“SHOW BUSINESS became a lifestyle for me from the beginning. The road became my home – I was almost like a hippie. I got stranded in New Orleans, I stayed in Chicago for years, I lived in New York. Above all, I’ve always loved what I was doing.” (Etta James, 1978)


12 Comments

Soul Years Richie Havens

Richie Havens, Live 1972, in Hamburg/Germany


In this week Soul Years column I feature Richard Pierce Havens (1941–2013), better known as Richie Havens. He was an American singer-songwriter and guitarist. He is best known for his intense and rhythmic guitar style, soulful covers of pop and folk songs, and his opening performance at the 1969 Woodstock Festival.

In dieser Woche in der Soul Years Reihe geht es um Richard Pierce Havens (1941-2013), besser bekannt als Richie Havens. Er war ein Amerikanischer Sänger- und Songschreiber und Gitarrist. Bestens bekannt wurde er durch seinen intensiven und rhythmischen Gitarrenstil, seine sanfte soulige Stimme und die unzähligen Coversongs von bekannten Pop und Folk Songs und letztlich das er das legendäre Woodstock Festival eröffnet hat.

In 1968 he released the Album: Something Else Again. Listen to Run, Shaker Life.  It became his first album to hit the Billboard charts. Havens as a live performer earned widespread notice. His Woodstock appearance in 1969 catapulted him into stardom and was a major turning point in his career: Freedom. Later he performed Freedom in an acoustic version. He improvised a song based on the old spiritual “Motherless Child” that became “Freedom”. And recorded later an amazing cover version of Joni Mitchell´s Woodstock. Following the success of his Woodstock performance, Havens started his own record label, Stormy Forest, and released the album Stonehenge in 1970. Here I selected from the album the track There Is A Hole In The Future. Later in 1970 he released the album “Alarm Clock,” which included the cover of George Harrison hit single, “Here Comes the Sun“. This was Havens’ first album to reach Billboard’s Top 30 Chart. By the way he recorded so many and great cover songs Won´t Get Fooled Again (The Who) and Maggies Farm (Bob Dylan).

1968 veröffentlichte er das Album “Something Else Again.” Aus diesem Album: “Run, Shaker Life. Es wurde sein erstes das in die Billboard Charts kam. Durch seine Live Konzerte erntete er mehr und mehr Notiz. Sein Auftritt, 1969, beim Woodstock Festival, besonders mit dem Song “Freedom”, katapultierte ihn zu Ruhm und Karriere und wurde zum Markstein seiner langen Karriere. Er improvisierte das Traditional “Motherless Child” und fügte Freedom als zusätzliche Strophe hinzu und wurde danach als “Freedom” bekannt. Später nahm er von “Freedom” auch eine akustische Version auf wie auch das Cover zu Joni Mitchell´s Song “Woodstock.” Nach seinem Erfolg in Woodstock gründete er sein eigenes Plattenlabel, “Stormy Frost,” und veröffentlichte 1970 das Album “Stonehenge.” Aus diesem Album habe ich den Song “There Is  A Hole In The Future” ausgesucht. Später im Jahr er veröffentlichte das Album “Alarm Clock” was ein Cover der Hitsingle von George Harrison´s “Here Comes The Sun.” Mit diesem Album kam er unter die Top 30 der Billboard Charts. Und nebenbei nahm er viele und gute Cover Songs auf, u.a. “Won´t Get Fooled Again (The Who)” oder “Maggies Farm (Bob Dylan).”

Let us come to one special song: Going Back To My Roots by Lamont Dozier. Dozier is best known as a member of Holland-Dozier-Holland, the songwriting and production team responsible for much of the Motown sound and numerous hit records. The 1977 album, “Peddlin’ Music On The Side” contained the epic song “Going Back to My Roots“. A 10 minutes masterpiece. The song was still covered by Odyssee and among other things by Groove Armada feat. Richie Havens Live at Brixton. In 1980 Richie Havens recorded a cover version from Going Back To My Roots.

Kommen wir zu einem besonderen Song: “Going Nack To My Rots” im Original von Lamont Dozier. Dozier besser bekannt als ein Mitgllieder von Holland-Dozier-Holland, ein Songschreiberteam das für den Sound von Motown unzählige Nummer 1 Hits komponierte. 1977 erschien das Album “Peddlin’ Music On The Side” und es enthielt das 10 minutige Meisterwerk “Going Back To My Roots.” Der Song wurde u.a. von Odyssee gecovert und später auch von Groove Armada zusammen mit Richie Havens, Live at Brixton. 1980 nahm Havens selbst den Song als Cover auf und wurde ein großer Hit.

And here is my favorite version of Going Back To My Roots. It is an unplugged version by Richie Havens for arte Television, a tiny concert and a killer version. In 2008, Havens released a new studio album called “Nobody Left To Crown.” The first single release was the wonderful track The Key.

In 2010, Havens had kidney surgery but did not recover fully enough to perform as he had before. On March 20, 2012, he announced on his Facebook page that he would stop touring after 45 years due to health concerns. On April 22, 2013, Havens died of a heart attack at home at the age of 72 years.

Besonders begeistert mich die akustische Version von “Going Back To My Roots, ” die Richie Havens für arte TV bei einem kleinen Konzert einspielte. 2008 erschien ein Studioalbum “Nobody Left To Crown.” Die erste Single, die veröffentlicht wurde hieß “The Key.” 2010 hatte er gesundheitliche Probleme. Nach einer Nierenoperation erholte er sich nicht ganz und ließ über seine Facebookseite 2012 verlauten, dass er nach 45 Jahren nicht mehr auftreten kann. Am 22. April 2013 verstarb er an den Folgen einer Herzattacke zuhause im Alter von 72 Jahren.

Photo Credit Attribtution – By Heinrich Klaffs [CC BY-SA 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)%5D, via Wikimedia Commons


22 Comments

B.B. King

In this week Soul Years column I am writing about another legend who will be missed: Blues Boy (B.B.) King.

It seemed like he would go on forever … and B.B. King was working right up until the end. He really loved what he do: playing music on the road…and fishing. Even late in life, living with diabetes, he spent about half the year on the road. B.B. King died Thursday night at home in Las Vegas. He was 89 years old and the King of the Blues who influenced a generation of musicians and won 15 Grammy awards. It is impossible to imagine how Jimi Hendrix, Buddy Guy, Eric Clapton, Peter Green, Albert King, Freddie King (both of whom dropped their birth surnames in favour of BB’s), Stevie Ray Vaughan, Gary Moore or Joe Bonamassa, to name but a few, might have played had BB King never existed.

“When I sing, I play in my mind; the minute I stop singing orally, I start to sing by playing Lucille.” B.B. King

In dieser Woche in den “Soul Years” schreibe ich über eine weitere Legende die fehlen wird: Blues Boy (B.B.) King. Es schien fast, dass seine Reise für immer weiter gehen würde und doch endete. Selbst im hohen Alter, wo er unter Diabetes litt, verbrachte er das halbe Jahr auf der Straße und trat auf. Er liebte was er tat Musik spielen und Fischen. B.B. King starb am Donnerstagabend in seinem Zuhause, in Las Vegas. Er wurde 89 Jahre alt. Der König des Blues beeinflusste ganze Generationen von Musikern und gewann 15 Grammy Awards. Es ist unmöglich sich vorzustellen wie Jimi Hendrix, Buddy Guy, Eric Clapton, Peter Green, Albert King, Freddie King (beide nannten sich zudem King, um B.B. zu ehren), Stevie Ray Vaughan, Gary Moore oder Joe Bonamassa, um einige zu nennen, gespielt hätten, wenn es B.B. King nie gegeben hätte.

If we are talking about B.B. King´s legacy, we should not begin and end with “The Thrill Has Gone”. He recorded beside the great hit a great and huge number of songs in his very long career.
Others may play faster and harder, but nobody played the Blues with more soul. He did not search for the Blues, the Blues found him.

Wenn wir über das musikalische Erbe von B.B. King sprechen, sollten wir nicht beginnen und enden mit “The Thrill Is Gone”. Er hat neben diesem Hit eine unermessliche Reihe von Songs aufgenommen in seiner sehr langen Karriere.
Andere spielten schneller und härter, aber niemand spielte den Blues mit so viel Seele wie er. Er suchte nicht nach dem Blues, der Blues fand ihn.

B.B. King got his start in radio with a gospel quartet in Mississippi, but soon moved to Memphis, Tennessee, where a job as a disc jockey at WDIA gave him access to a wide range of recordings. He studied the great blues and jazz guitarists, including Django Reinhardt and T-Bone Walker, and played live music a few minutes each day as the “Beale Street Blues Boy,” later shortened to BB. Through his broadcasts and live performances, King quickly built up a following in the black community, and recorded his first R&B hit, “Three O’Clock Blues,” in 1951.  In this period he recorded an impressive list of hits like “Everyday I have The Blues“.

B.B. King startete seine Karriere im Radio mit einem Gospelquartett in Mississippi. Bald schon zog er nach Memphis, Tennessee, wo er einen Job als Radiomoderator beim Sender WDIA bekam und dadurch Zugang erhielt zu vielen weiteren Schallplatten. Er studierte die Blues und Jazz Gitarristen Django Reinhardt und T-Bone Walker und spielte live als “Beale Street Blues Boy,” später abgekürzt BB. Durch seine Sendungen und Live-Auftritte hatte er sich schnell eine schwarze Zuhörerschaft aufgebaut und nahm 1951 seinen ersten R&B hit auf, “Three O´clock Blues.” In dieser Zeit entstanden eine ganze Reihe von großartigen Songs wie z.B. “Everyday I Have The Blues.”

In November 1964, King recorded beside songs like “You´re Gonna Miss Me” the Blues Milestone “Live at the Regal album at the Regal Theater in Chicago, Illinois.  B.B. King recorded his version of “The Thrill Is Gone” in June 1969 and won a Grammy for the Album in 1970.

…”The thrill is gone.
The thrill is gone away from me.
Although I’ll still live on,
But so lonely I’ll be”…

Some musical highlights: in 1968 he recorded the Album “Lucille.”  It is named for his famous succession of Gibson guitars, at that time the Signature ES-355. One of his maybe best live performances “Nobody Loves Me But My Mother” from the album “Live In Kansas” (1972). “Why I Sing the Blues” is a 1983 compilation album by the blues guitarist and singer B.B. King.  In 1988, King reached a new generation of fans with the single “When Love Comes to Town“, a collaborative effort between King and the Irish band U2 on their Rattle and Hum album. In 2000, he and Clapton teamed up again to record “Riding With the King“, which won a Grammy Award. In 2010, he and Buddy Guy recorded an affecting duet entitled “Stay Around a Little Longer“.

Ein paar muskalische Höhepunkte seines Lebens. 1968 nahm er das Album “Lucille” auf. Es ist benannt nach seiner berühmten Gibson Gitarre, zum damaligen Zeitpunkt was das Modell ES-355. Vielleicht eine seiner besten Live Auftritte “Nobody Loves Me But Mother” vom Album “Live In Kansas,” aus dem Jahre 1972. “Why I Sing The Blues” kommt von einem Best of Sampler aus dem Jahre 1983. Eine neue Generation sprach er 1988 an wo er zusammen mit der irischen Band U2 für das Rattle and Hum Album “When Love Comes To Town” spielte, welches einen Grammy gewann. In 2010 spielte er zusammen mit Buddy Guy zusammen, u.a. mit dem bewegenden Song “Stay Around A Little Longer.” 

…”I gave you a brand new Ford
But you said: “I want a Cadillac!”
I bought you a ten dollar dinner
and you said, “Thanks for the snack!”
I let you live in my pent house
you said it just a shack
I gave you seven children
and now you wanna give them back!”…
B.B. King – “How Blue Can You Get?” (Live In Cook County Jail, 1971)/ via Austin Klein

He is, was and will be a true great.

Related Links/ Weiterführende Links:
→ New York Times: B.B. King, Defining Bluesman for Generations, Dies at 89
→ Wikipedia/ B.B. King
→ B.B. King A Life In Pictures
→ ‘We all have the blues’: tributes pour in after BB King dies aged 89 
Wonderful images. Heike Rost, Journalist and Photographer: B.B. King, A Tribute to the King 

Soul Years Previous articles/Bislang erschienen:
Aretha Franklin – Ain´t No Way
The Tempations – Ball Of Confusion
Marlena Shaw – Woman Of The Ghetto
Otis Redding – Thats How Strong Love Is
Ray Charles – The Album: Modern History In Country And Western
Baby Huey – Hard Times
Harold Melvin and the Blue Notes – Wake Up Everybody
Marvin Gaye – Inner City Blues
Tainted Love – Gloria Jones and Soft Cell
The Staple Singers – Respect Yourself
Percy Sledge – In Memory of Percy Sledge
Ben E King In Memory of Ben E King
→ Stevie Wonder The Album: Songs In The Key Of Life


7 Comments

Soul Years Stevie Wonder

In this week Soul Years column I feature a classic double album by Stevie Wonder “Songs In The Key Of Life.” It is the eighteenth album by Stevie Wonder, released 1976, by Motown Records. And it was the culmination of his “classic period” albums, still an ambitious album with a four Song EP. And it became the best selling and most critically acclaimed albums of Stevie Wonder´s career.

In dieser Woche in den Soul Years möchte ich ein ganzes Album hervorheben, Stevie Wonder´s “Songs In The Key Of Life.” Es ist das 18. Album von Stevie Wonder, was 1976 veröffentlicht wurde, bei Motown Records. Es war der Höhepunkt seiner sog. klassischen Jahre und Alben. Ein ambitioniertes Doppelalbum mit einer 4 Song EP und wurde das meist verkaufte und von der Kritik gefeierte Album in der Karriere von Stevie Wonder.

Stevland Hardaway Morris (born May 13, 1950, as Stevland Hardaway Judkins) known by his stage name Stevie Wonder. In 1961, when aged 11, Wonder sang his own composition, “Lonely Boy” to Ronnie White of the Miracles. White then took Wonder and his mother to an audition at Motown, where CEO Berry Gordy signed Wonder to Motown’s Tamla label.

Stevland Hardaway Morris (geboren am 13. Mai 1950) als Stevland Hardaway Judkins oder besser bekannt unter seinem Künstlernamen Stevie Wonder. 1961, im Alter von 11 Jahren sang er seine Komposition “Lonely Boy” Ronnie White von den Miracles vor. Der nahm ihn und seine Mutter mit zu Barry Gordy, dem Plattenchef von Motown, der ihn unter Vertrag nahm.

The song that Stevie chose to open his masterwork, to serve as his introduction to what was to come, was “Love’s in Need of Love Today.” One may say it was a declaration of intent.
Love’s in need of love today
Don’t delay
Send yours in right away
Hate’s goin’ round
Breaking many hearts
Stop it please
Before it’s gone too far

Das erste Lied auf dem Album ist eine Einführung in das ganze Album. Sozusagen eine Erklärung mit Inhalt: “Love´s In Need Of Love Today.” Mehr braucht es nicht um zu wissen worum es bei diesem Album geht. 

A total of 130 people worked on the album. Among the people present during the sessions, there were legendary figures of R&B, soul and jazz music – Herbie Hancock played on “As”, George Benson played on “Another Star“, and Minnie Riperton and Deniece Williams added backing vocals on “Ordinary Pain“. Mike Sembello was a prominent personality throughout the album, playing guitar in several tracks and also co-writing “Saturn” with Wonder. I will not forget the Hit Singles “I Wish“, “Sir Duke” und “Isn´t She Lovely.” Still for other musicians the album was a great source of inspiration. Among other things the excellent cover version from Stevie Wonder´s “Pastime Paradise” by Ray Barretto.

130 Musiker arbeiteten an dem Album. Unter anderen eine ganze Reihe von legendären R&B Künstler. Herbie Hancock spielt mit bei “As”, George Benson bei “Another Star”, und Minnie Riperton und Deniece Williams als Chor bei “Ordinary Pain”. Dazu kam noch Mike Sembello der gleich bei mehreren Songs mitspielte und Co-Autor war bei “Saturn” zusammen mit Stevie Wonder. Und nicht zu vergessen die Hit Singles, “I Wish”, “Sir Duke” und “Isn´t She Lovely.” Auch für andere Musiker war das Album eine Quelle der Inspiration. Unter anderem zu nennen ist die wundervolle Cover Version von Stevie Wonder´s “Pastime Paradise” von Ray Barretto. 

The album surpassed all commercial expectations. It debuted at number 1 on the Billboard Pop Albums Chart on October 8, 1976. In all, Songs in the Key of Life became the second best-selling album of 1977 in the U.S., only behind Fleetwood Mac’s blockbuster Rumours, and was certified as a diamond album. In November 2014, Wonder began performing the entire album in a series of concert dates in the U.S. and Canada. If you looking for an album from Stevie Wonder, just listen and buy the milestone “Songs In The Key Of LiFe.”

Das Album übertraf alle kommerziellen Erwartungen und startete von 0 auf Platz 1 in de Billboard Pop Album Vharts, 1976. Es wurde das am meisten verkaufte Album 1977 nach Fleetwood Mac´s Album “Rumours” und erhielt sogar den Diamanten-Status. Im November 2014 startet Wonder in den USA und Kanada eine Konzerttourneee um dieses Album live zu spielen. 

Related Links/ Weiterführende Links:
Wikipedia/Songs In The Key Of Life
→  Stevie Wonder: ‘I never thought of being blind and black as a disadvantage‘ (The Observer/Guardian)
→  AllMusic Review Songs In The Key Of Life

Soul Years Previous articles/Bislang erschienen:
Aretha Franklin – Ain´t No Way
The Tempations – Ball Of Confusion
Marlena Shaw – Woman Of The Ghetto
Otis Redding – Thats How Strong Love Is
Ray Charles – The Album: Modern History In Country And Western
Baby Huey – Hard Times
Harold Melvin and the Blue Notes – Wake Up Everybody
Marvin Gaye – Inner City Blues
Tainted Love – Gloria Jones and Soft Cell
The Staple Singers – Respect Yourself
Percy Sledge – In Memory of Percy Sledge
Ben E King In Memory of Ben E King


14 Comments

Soul Years Ben E King

This week the great Soul Singer Ben E King, born as Benjamin Earl Nelson, died at the age of 76. Sad but true another soul legend who will be missed. Gary U.S. Bonds wrote: “With an extremely heavy heart, I must say goodbye to one of the sweetest, gentlest and gifted souls that I have had the privilege of knowing and calling my friend for more than 50 years – Mr. Ben E. King”.

In dieser Woche ist wieder ein großer Soul Sänger verstorben, Ben E King, geboren als Benjamin Earl Nelson, im Alter von 76 Jahren. Traurig und wahr, eine weitere Soul Legende und seine Stimme werden fehlen. Sein Freund und Kollege Gary U.S. Bonds schrieb: “Extrem schweren Herzens muss ich Abschied nehmen von einer der süßesten, sanftesten und talentiertesten Seelen, die ich das Privileg hatte zu kennen und 50 Jahre lang meinen Freund zu nennen – Mr. Ben E King.”

Ben E King appeared at a time when pop music was pausing by the first generation of American rock’n’rollers and the blast of energy provided from across the water by the Beatles and the Rolling Stones. His distinctive and unique voice was heard on such hits as Spanish Harlem and the world hit Stand By Me.

Ben E King erschien auf der Bühne zu einer Zeit wo die Pop Musik verharrte zwischen der ersten Generation der amerikanischen Rock´n´Roller und der neuen Energie die über den großen Teich kam von den Rolling Stones und den Beatles. Seine besondere und einzigartige Stimme konnte man schon früh hören, z.B. bei Songs wie “Spanish Harlem” und natürlich bei “Stand By Me.”

Ben E King first made his name as the lead singer of the Drifters, with a handful of hit singles in which the sounds of rhythm and blues and gospel music were brought to bear on custom-made songs with simple and inventive melodies in often sophisticated arrangements. His run of hits with the Drifters started in the summer of 1959 with There Goes My Baby, his own composition. Along with his near-contemporaries Ray Charles, Sam Cooke, James Brown and Solomon Burke, Ben E King counted a member of the first wave of genuine soul singers.

Ben E King machte sich zuerst einen Namen als Sänger der Drifters mit einer Handvoll Hits wo der Sound des Rhythm Blues, Gospel Musik zusammen schmolz zu maßgeschneiderten Songs mit einfachen Melodien, oftmals in raffinierten und kreativen Arrangements.  Die ersten Hits hatten die Drifters im Summer 1959 mit “There Goes My Baby”, seiner eigenen Komposition. Zusammen mit seinen Kollegen Ray Charles, Sam Cooke, James Brown und Solomon Burke zählte Ben E King zu den ersten Musikern der ersten Welle der Original Soul Sänger. 

During the next year, his other hits with the Drifters included This Magic Moment, I Count the Tears and Save The Last Dance For Me. The last of those, along with the Shirelles’ Will You Love Me Tomorrow. Spanish Harlem and Stand By Me were the fruit of his subsequent solo career, along with Don’t Play That Song and I (Who Have Nothing). They were followed almost a decade and a half later by Supernatural Thing, a disco favourite which gave him his last top 10 entry until 1986, when the appearance of Stand By Me in a successful film of the same name prompted a reissue that took the song back to the top of the UK charts, allowing a new generation to become familiar with his polished but heartfelt delivery.

Im nächsten Jahr kamen weitere Hits zusammen mit den Drifters “This Magic Moment”, “I Count The Tears” und “Save The Last Dance For Me”. Der letzte Hit dieser Zeit kam zusammen mit den Shirelles “Will You Love Me Tomorrow”. “Spanish Harlem” und “Stand By Me” waren die verdienten Früchte seiner Solokarriere, mit Hits wie “Don´t Play That Song” und “I (Who Have Nothing)”. Seinen letzten Top 10 Hit hatte er 1986 mit dem Disco-Song “Supernatural Thing” zusammen mit dem Song “Stand By Me” der der Titelsong des gleichnamigen und erfolgreichen Films war. Dadurch kam der Song wieder zurück in die Charts und erlaubte einer neuen Generation den Song zu entdecken. 

Related Links/ Weiterführende Links:
Ben E King “A Life In Pictures”
Ben E King at Wikipedia
The Guardian about Ben E King
Stand By Me. The Story behind
Ben E King’s Stand By Me: a song as enduring as the love that inspired it

Previous articles/Bislang erschienen:
Aretha Franklin – Ain´t No Way
The Tempations – Ball Of Confusion
Marlena Shaw – Woman Of The Ghetto
Otis Redding – Thats How Strong Love Is
Ray Charles – The Album: Modern History In Country And Western
Baby Huey – Hard Times
Harold Melvin and the Blue Notes – Wake Up Everybody
Marvin Gaye – Inner City Blues
Tainted Love – Gloria Jones and Soft Cell
The Staple Singers – Respect Yourself
Percy Sledge – When A Man Loves A Woman/ Cover Me


10 Comments

Billie Holiday

Es gibt Lieder die überdauern Generationen, weil sie ein Monument sind. “Strange Fruit” ist so ein Lied. Wie ein Testament, Mahnung und Herausforderung gleichsam, aus einer dunklen Zeitepoche entsprungen. Dieses Lied wirkt weiter und wird immer weiter getragen. Zum 100. Geburtstag der “Lady Day” Billie Holiday gibt es ein neues Cover-Alben von Cassandra Wilson u.a. mit einer Neuinterpretation von “Strange Fruit”.

Die Zeiten von Rassentrennung- und Diskriminierung liegen scheinbar lange zurück. Und doch werden sie z.B. mit Geschichten, besonders aus dem Jazz, Blues und späteren Soul, wieder präsent. Am 7. April 1915 wurde Billie Holiday geboren. In ihrem Geburtsjahr wurde auch der Ku-Klux-Klan neu gegründet und bereits in den 20er Jahren hatte er mehrere Millionen Mitglieder. Der Lynch-Mob und Hass dieser Zeit hatte Spuren hinterlassen. Im Jahre 1936 war ein Lehrer so geschockt von einer Fotografie die zwei Menschen zeigte, die am Galgen hingen, dass er aufgewühlt darüber ein Gedicht mit dem Titel “Strange Fruit” schrieb. Er sprach Billie Holiday an, ob sie sein Gedicht nicht vertonen möchte. Ihre damalige Plattenfirma verweigerte die Aufnahme. Vermutlich waren die Zeilen zu anklagend: “Southern trees bear a strange fruit/ Blood on the leaves and blood at the root/Black bodies swinging in the southern breeze/Strange fruit hanging from the poplar trees”. Für eine andere kleine Plattenfirma nahm sie dennoch das Gedicht als ihr Lied auf und es wurde der vielleicht erste und nachhaltigste Protestsong seiner Zeit. “Strange Fruit” ist eine Metapher und Ausdruck für die damaligen Lynchmorde.

Ihre letzte Tournee und Auftritte, kurz vor ihrem Tod, konnte Billie Holiday nur mit Mühen durchstehen. Drogen, Alkohol hatten sie gezeichnet, wie bei so vielen anderen Jazz-Musikern zuvor schon. Im Krankenhaus liegend, so wurde berichtet, soll sie von Polizisten umringt gewesen sein, die sie wegen Drogenmissbrauch verhaften wollten. Zur Verhaftung kam es nicht mehr. Mit nur 44 Jahren ist sie 1959 gestorben. Reich ist sie mit der Musik nicht geworden. Dennoch war Musik ihre Passion und Haltung. Und diese Passion hat sie hör- und spürbar gemacht.

Zu Ihrem 100. Geburtstag gibt es ein neues Cover Album von Cassandra Wilson “Coming Fourth By Day”. Sie tut das, was andere Künstler oft meiden: sie versucht sich immer wieder an neuen Projekten, sucht nach Herausforderungen und Wegen um altes neu zu interpretieren. So hat sie bereits dem Blues und Jazz ein Denkmal gesetzt und immer wieder mit verschiedenen Projekten ihre Zuhörerschaft gefordert. Billie Holiday Songs gehören dazu immer wieder zu ihrem Live-Repertoire. 1995 nahm sie bereits eine Cover-Version von “Strange Fruit” auf, auf ihrem Album “New Moon Daughter”.

Für das neue Album “Coming Forth By Day”, hat sie mit dem Produzenten von Nick Cave zusammen gearbeitet. Herausgekommen ist ein Katalog an Songs der ebenso fordernd wie fühlend ist. Ein Werk das selten abgleitet in Mittelmäßigkeit oder Langeweile. Die Königsdisziplin ist und bleibt eine Coverversion vom Song “Strange Fruit”. Das Original von Billie Holiday steht über allem. Wie Billie Holiday Wörter fühlt, dehnt und phrasiert erzeugt nach wie vor Gänsehaut. Das tut die neue Version von Cassandra Wilson leider nicht ganz.

Es ist dennoch ein würdiger und hörenswerter Versuch einer Jahrhundertsängerin zu huldigen, die weit bis in die heutige Zeit prägend ist. Cassandra Wilson ist damit nicht gescheitert. Im Gegenteil. Ihre wie sie selbst sagte, spirituelle Reise, wird neue Hörer finden und die Songs von Billie Holiday werden damit weiter getragen.

Weiterführende Links
→ Billie Holiday – Strange Fruit (YouTube-Link)
Cassandra Wilson – Strange Fruit (2015/YouTube-Link)
→ Cassandra Wilson – The Making of “Coming Forth by Day” (YouTube-Link)
→ Cassandra Wilson im Interview bei NPR
 →Gerhard Mersmann/Form 7 zum 100. Geburtstag von Billie Holiday und Cassandra Wilson neuen Album
→ ZEIT Online portraitiert Billie Holiday
→ ARTE Durch die Nacht/Into The Night (YouTube-Link) 2014 war sie zusammen mit Gregory Porter. Darin erzählte sie u.a. von dem Billie Holiday-Projekt.
→   Billie Holiday Collection (YouTube-Playlist)