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Silent Night

Christmas 2014
Zeit für Stille und Besinnlichkeit. Wir brauchen in diesen Stunden besonders Ruhe und Besinnlichkeit zum Nachdenken und Innehalten. Dafür mache ich gern den Platz frei für den mittlerweile vierten “Stille Nacht” Musik-Mix.

Mit Musik die manchmal melancholisch ist, mutig, ruhig und mit emotionaler Kraft. Musik für alle die die besondere Stimmung der Stille genießen und wieder durchatmen möchten. Musik wie gemacht für den Abend oder für die Nacht oder die frühen Morgenstunden und auch gern nach Weihnachten. Und mit Liedern die mich in diesem Jahr mit begleitet haben. Mit Musik von Archive, Tori Amos, John Cale, Portishead, Massive Attack und vielen anderen. Erinnern möchte ich auch an einige Künstler die nicht mehr leben: David Bowie, Leonard Cohen, Leon Russell, Sharon Jones, Mose Allison, Prince.

Take a moment of calm and peace. We need in these hours especially more silence in a noisy world. Follow the link (YouTube-Link) and you can listen to a special “Silent Night” Music-Mix I created for the fourth time.

Mainly songs sometimes melancholic, nevertheless brave, quiet but with emotional power. For all who wants to enjoy the special mood of the silence. A mix perfect for the evening or night or for the wee small hours. And the music mix works well still after christmas.

Beside known Artist like Archive, Tori Amos, John Cale, Portishead, Massive Attack and many other more I still remember on artists who passed away in 2016: David Bowie, Leonard Cohen, Leon Russell, Sharon Jones, Mose Allison, Prince.

I wish you all a merry Christmas. Eat, drink and be merry if you can. After this year we deserve this.

Frohe Weihnachten | Merry Christmas | Joyeux Noel | Buone Feste Natalizie | Feliz Navidad

This way please, click → Silent Night 2016 – The Mix (YouTube-Link)

Tracklisting:
1. Archive – Distorted Angels
2. Archive – Axiom
3. The National – Green Gloves
4. Ahnoni – Hopelessness (Music starts at 0:50 Min)
5. Tori Amos – Star Whisperer
6. Rebekka Bakken – Powder Room Collapse
7. Leonard Cohen – Democracy
8. Tindersticks – We Are Dreamers
9. Leon Russell – A Song For You
10. Leonard Cohen – Nevermind
11. David Bowie – Five Years
12. Heather Nova – I’m On Fire (Live)
13. Mose Allison – Young Man’s Blues (1959)
14. The Cinematic Orchestra – “To Believe” (Feat. Moses Sumney)
15. Sarah Jarosz – House of Mercy
16. Carla dal Forno – What You Gonna Do Now?
17. Olafur Arnalds ft. Arnor Dan – Say My Name
18. Billy Bragg & Joe Henry – The L&N Don’t Stop Here Anymore
19. Sharon Jones & the Dap-Kings – Slow Down, Love
20. Prince – Colonized Mind
21. Low Roar – Tonight, Tonight
22. Bob Weir – Only A River
23. Bill Fay – Thank You Lord
24. Portishead – The Rip
25. Massive Attack – The Spoils
26. Editors – No Harm
27. Cat Power – Hate
28. Conor Oberst – The Rain Follows the Plow
29. John Cale – Hallelujah (Reissue from the Album “Fragments Of A Rainy Season”)
30. Katie Melua – O Holy Night

Alternative: Silent Night 2016 – The Mix (YouTube)

Related Links:
Silent Night 2015
Silent Night 2014
Silent Night 2013

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Giant Steps

Für den Moment Musik von jungen Musikern wo das Saxofon im musikalischen Vordergrund steht und eine Erinnerung an einen der Großen des Jazz. Vor einigen Tagen wäre der Gigant am Saxofon, John Coltrane, 90 Jahre geworden. Coltrane war der musikalische Berserker, jemand der in seinem sehr kurzen Leben atemlos die Musik vor sich her getrieben hatte und den Level ins “Noch-Hörbare und Nicht-mehr-Hörbare” erweiterte. So beschrieb ihn gut Roger Willemsen. Mit nur 41 Jahren verstarb er 1967 früh. Blickt man heute auf Coltrane und sein Werk zurück, fällt auf, dass es quer über alle musikalischen Grenzen eine tiefe Verehrung für ihn bis heute gibt. Ob Eric Clapton oder Kirk Hammett von Metallica u.a. berufen sich in Interviews gern auf den Einfluss von John Coltrane z.B. für schnelle Gitarrensolis. Coltrane war seiner Zeit um Jahre voraus und bleibt bis heute aktuell. Die Französische Sängerin Camille Bertault sorgte zum Beispiel mit einem gesungenen Saxofonsolo von Coltranes “Giant Steps” kürzlich für Aufsehen. Coltrane bewegt zudem auch die Jugend.


Kommen wir zu einem 13 jährigen Wunderkind am Klavier, der seit wenigen Jahren die Jazzwelt in tiefe Bewunderung versetzt hat. Joey Alexander, geboren in Indonesien, spielt nicht nach Noten. Er lernt autodidaktisch die Stücke und ist bereits mit 13 Jahren soweit zu improvisieren. Nahezu mühelos und mit einer Beseeltheit interpretiert Joey Alexander neben Thelonius Monk auch Stücke des Musikers John Coltrane auf seinen Alben “My Favorite Things” und aktuell “Count Down”. Jazzgrößen wie Herbie Hancock oder Wynton Marsalis gehören zu seinen Fans. Im “White House” in Washington durfte er bereits neben anderen Weltstars auftreten.

Nun ein musikalischer Wechsel hin zur Klassik. Doch wir bleiben beim Saxofon. Der Eurovision Young Musicians 2016 ist ein Ableger vom bekannten ESC (European Song Contest) jedoch in der Sparte Klassische Musik, der vor wenigen Wochen vor dem Kölner Dom stattfand. Am Abend durften die jungen Musiker(innen) zusammen mit einem Sinfonieorchester live spielen. Im Vordergrund stand bei dem Wettbewerb das jeweilige Instrument. Gewonnen hat den Wettbewerb Polen, mit dem 18 jährigen Łukasz Dyczko am Saxofon. Nun gibt es in der zeitgenössischen klassischen Musik nicht sehr viele Stücke für das Saxofon. Der Belgische Komponist und Dirigent André Waignein schrieb 1988 eine Rhapsodie für das Saxofon, die ausdrucksstark und angenehm nachklingend von Łukasz Dyczko interpretiert wurde.

Und weil zu Recht John Coltrane bis heute tief verehrt wird, ein Titel zum Einstieg. “Equinox” in der superben Besetzung Tenor-Saxofon, John Coltrane/ Piano, McCoy Tyner/ Schlagzeug, Elvin Jones und am Bass Steve Taylor.

Vergessen Sie für einen Moment alle Vorurteile gegen zeitgenössische Klassische Musik und dem Jazz gegenüber und hören und sehen sie und lassen sich anstecken von der Spielfreude und der Musik.


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Michael Kiwanuka

Zu Beginn eines neuen Jahres beginnt einer immer wiederkehrendes Spiel: Was wird das nächste große Ding im Pop? Die Englische BBC pflegt seit vielen Jahren die Tradition interessante Nachwuchskünstler auszuwählen und mit einem Preis zu küren. Und zur großen Überraschung spielen die anderen Medien wie Zeitungen, Magazine, Radiostationen, Webseiten, Plattenfirmen usw. dabei mit, orientieren sich daran und umverteilen ihre Budgets auf die prämierten Nachwuchskünstler. Eine Win-Win-Situation für alle Seiten.

2012 wurde Michael Kiwanuka auserkoren die Stimme des Jahres (Sound of 2012) zu sein. Der Sohn Ugandischer Eltern wuchs im Norden Londons auf, lernte früh Gitarre spielen und spielte als Begleitmusiker bei einigen RnB und Rockbands mit. Wie Kiwanuka in einem Interview erzählte, hörte er eines Tages eine Instrumentalversion von Otis Redding´s “Sittin’ On Dock Of The Bay” und schlagartig war es um ihn geschehen. Er arbeitete sich durch die Geschichte der Soul-Musik mit Augenmerk auf die 60´er Jahre und stellte zu seiner Überraschung fest, dass Soul-Helden wie Curtis Mayfield u.a. auch Gitarre spielten. Er orientierte sich am Werk von Bob Dylan und am Gitarrenstil von Jimi Hendrix. 2011 schloss er seinen ersten Plattenvertrag ab, trat im Vorprogramm von Adele auf und 2012 erschien sein Debutalbum. Nach über drei Jahren Wartezeit ist nun sein zweites Album “Love & Hate” im Juli erschienen und vorab die Single “Black Man In A White World”. (YouTube-Link)

Mit nur 29 Jahren wirkt Kiwanuka abgeklärt, lässig, fast schüchtern und dennoch bereits weise. Er ist jemand der Musik von innen heraus lebt, gedankenversunken und dennoch am Puls der Zeit. Es gibt viele Künstler die Musik aufnehmen damit sie sich möglichst millionenfach verkauft. Kiwanuka gehört zu denen die Musik spielen der etwas anhaftet was bleibt und ein Statement sind. Wer vorschnell von einem Soul-Album spricht irrt. Mit stilistischer Offenheit ist dieses Album ein zeitloses und kontemplatives Dokument eines herausragenden Sängers, Komponisten und Gitarristen. Der Titelsong ist wahrscheinlich der beste Titel vom Album. Kiwanuka singt im Gospelstil immer wieder “You can’t take me down, you can’t break me down”.

Es ist Musik wie geschaffen für den späteren Abend, wenn die Lautstärke des Tages verflogen ist, die Stille der Nacht eingezogen ist und sich der Bariton von Kiwanuka wie ein Seidenschal sanft um einen legt. Man stelle sich eine Bar vor wo die Geräuschkulisse gedämpft ist und Kiwanuka beginnt zu singen.

Die beiden Live-Aufnahmen aus einem Tonstudio sind Großes Kino. “Cold Little Heart” beginnt mit einem langen Intro und anschließenden Gitarrensoli für das sich jede Zeit lohnt. Mit dem Titelsong “Love & Hate”, in einer akustischen Version, geht es beseelt, folkig, rockig weiter. Wer in dieses sehr gute Album hinein hören möchte, klickt hier. (YouTube-Link)

“Love & Hate” ist zwar ein nachdenkliches Album, geprägt von den Erfahrungen Kiwanukas. Doch ihm gelingt das Kunststück all dies auf ein neues Level zu heben und interpretiert den Soul im ursprünglichen Sinne. Wo andere Künstler kritisieren und lamentieren gibt Kiwanuka einem Trost und Hoffnung. Was kann es besseres zur Zeit geben? Vertrauen Sie mir und hören Sie Michael Kiwanuka.


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Summertime

Es ist Sommerzeit. Wenden wir uns u.a. dem berühmtesten Titel einer Jahreszeit zu: Summertime, aus der Gershwin-Oper “Porgy and Bess”, der Stille des Zuhören, echten Gefühlen und dem weltlichen und geistlichen Soul.

Art Pepper ist einer der Großen des Jazz. Er verstand es bekannte Arrangements zu dekomponieren, sie zu entkernen und in alle Einzelteile zu zerlegen um sie neu zu arrangieren. Pepper war ein Enfant Terrible, ein Unruhiger der stets auf der Suche nach dem wahren Ausdruck in der Musik war. Dabei überwand er gekonnt immer wieder die scheinbar unüberwindbare Klippen des Originals. Sein Stil kann man am besten damit beschreiben, dass er, wie jemand über ihn schrieb, “die Seele des Originals vertiefte” mit der Selbstsicherheit eines großen Künstlers neue Ideen mit einbringt. “Summertime” ist Pepper´s Statement wie er Musik versteht. Ein Meilenstein.

Pepper´s Leben war jedoch gekennzeichnet von Niederlagen. Er saß jahrelang im Gefängnis, hatte Drogenprobleme. Dazu kamen Entziehungskuren und diverse Aufenthalte in Krankenhäusern die ihn immer wieder zurück warfen. Parallel feierte er vielleicht zum Trotz immer wieder ein glanzvolles musikalisches Comeback. Selbst dann, wenn man ihn schon abgeschrieben hatte. Mit nur 56 Jahren verstarb er, der “Jazz Survivor,” wie eine sehenswerte Dokumentation über ihn hieß. Der Sommer und “Summertime” wird immer seinen Namen mittragen.

Art Pepper Quartet – Summertime

Solomon Burke, der “King of Soul”, gehört zu den Schwergewichten in der Soul Musik. Mit 14 Jahren bekam er seine erste Gitarre, mit 15 Jahren unterschrieb er seinen ersten Plattenvertrag und hatte in den 60´er Jahren zwei eigene große Hits mit “Everybody Needs Somebody To Love” und “Cry To Me“. Beide Titel wurde oft von anderen Künstlern interpretiert. In den 2000er Jahren drehte er den Spieß um und nahm ein Album “Don´t Give Up” mit Kompositionen von Van Morrison, Elvis Costello, Tom Waits und anderen auf und bekam prompt dafür einen Grammy. Ein lässiges Soul- und Blues- Album eines großen Sängers und Interpreten. Sein Leben war gekennzeichnet von der großen Liebe zu Frauen, er war mehrfach verheiratet und Essen. So brachte er in seinen letzten Jahren 350-400 Pfund auf die Bühne. 2010 starb er mit 70 Jahren vermutlich an einem Herzinfarkt in einem Flugzeug. Am Abend wollte er ein Konzert in Amsterdam geben.

Als Ergänzung zu “Summertime” habe ich den Titel “A Change Is Gonna Come”, aus dem gleichnamigen Album von Solomon Burke, gewählt. Der Titel, im Original von Sam Cooke gesungen, oft gecovert, bekommt durch Burke´s Interpretation eine enorme Intensität und wohltemperierte angenehme Stille. Wie gemacht um am Abend oder in der Nacht den stillen Moment gemeinsam zu genießen. Dieser Titel hat von seinem Ausdruck und Bedeutung bis heute nichts verloren. Was Pepper und Burke gemeinsam haben, sind die echten Gefühle in einer manchmal zu kalten und zu lauten Welt. Mehr zu Sam Cooke´s “A Change Is Gonna Come” gibt es hier.

“Zuhören ist Hören in Verbindung mit Denken und Konzentration. Die meisten Menschen können das gar nicht mehr. Sie machen keinen Unterschied zwischen Hören und Zuhören.” Daniel Barenboim (Quelle: SZ)

Solomon Burke – A Change Is Gonna Come


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Purple Will Never Sound The Same

Prince Rogers Nelson (1958-2016)

2016 ist ein schlechtes Jahr für die Musik. Prince Rogers Nelson ist völlig unerwartet, im Alter von 57 Jahren, gestorben. Eine Ikone, Sänger, Songwriter, Produzent…ein Multi-Instrumentalist der über 100 Millionen Tonträger verkauft hatte.

Als kleiner Junge lernte er bereits Klavier und brachte sich später selbst Gitarre und Schlagzeug bei. Mit 17 Jahren startete er seine musikalische Karriere. Mit 19 Jahren unterschrieb er seinen ersten 1 Million Dollar Plattenvertrag bei Warner Bros.. 1983 wurde er vom Musiksender MTV im Tagesprogramm gespielt und erreichte mit Songs wie “1999”, “Little Red Corvette” zum ersten Mal die amerikanischen Charts. 1984, mit 26 Jahren, kam der internationale Durchbruch mit dem Album “Purple Rain.” Wenn ein Künstler schon früh einen solchen Erfolg hat ist dies Fluch und Segen zugleich. Doch Prince kümmerte sich nicht darum diesen Erfolg zu konservieren und zu wiederholen. Für ihn schien es keine Grenzen zu geben. Er hatte in den 80´Jahren einen ekstatischen kreativen Output und probierte sich an neuen Sounds und Formen aus. Er verschmolz Soul, Funk, R&B, Blues, Rock, Pop zu einem eigenen Stil. Zudem fand er Zeit für andere Künstler Lieder zu schreiben. U.a. den Hit der Bangles “Manic Mondays” oder Sinhead O´Connor´s “Nothing Compared 2U”, Chaka Khan´s “I Feel For You”. Er schrieb auch für Stevie Nicks, Sheila E., Sheena Easton, Alicia Keys und andere.

“Sometimes it snows in April
Sometimes I feel so bad, so bad
Sometimes I wish life was never ending
and all good things, they say, never last”
(Sometimes it snows in April)

Zu Beginn seiner Karriere pflegte er einen androgynen universellen Auftritt, war weder Schwarz oder Weiß, wechselte seinen Stil in der Musik und Mode mehrfach und blieb jemand der seinen Stil damit früh kultivierte. Er kämpfte ein Leben lang für seine künstlerische Freiheit und Unabhängigkeit. Vor 2 Jahren konnte er sich, nach einem jahrelangen Rechtestreit mit Warner Bros. einigen und erhielt die Rechte an seinen Songs zurück. Wenn man sich auf die Suche macht, nach dem musikalischen Werk von Prince im Netz, wird man auf den bekannten Streaming-Portalen kaum fündig werden. Sein gesamtes Werk gibt es nur bei Tidal, was Jay-Z gehört. Prince wusste, dass ein Künstler nicht durch einen Streaming-Dienst reich wird, die Betreiber jedoch schon. Da blieb er konsequent.

Er schaffte den Sprung vom Künstler zum eigenen Kunstwerk früh. Etwas was nur wenige Künstler schaffen. Nicht das er als Künstler nur seinen Musikstil änderte. Er wechselte die Leinwand seines eigenen Gemäldes und wurde früh künstlerisch einzigartig. So gibt es nicht den einen Song, der stellvertretend für sein Werk steht. Seine Konzerte waren einzigartig, mit magischen Momenten und ihn aus wenigen Metern Entfernung spielen zu sehen ließ Raum und Zeit vergessen.

Im kommenden Jahr sollte seine Biografie erscheinen. Manche hätten vermutlich geschrieben, es sei viel zu früh mit 58 Jahren. Nun ist es zu spät. Das gute an Künstlern ist: sie leben durch ihre Kunst weiter. Dennoch leben wir nun in einer Welt ohne Prince, David Bowie…was traurig macht.

“Dream if you can a courtyard
An ocean of violets in bloom.”
(When Doves Cry)


(with a fantastic guitar solo at about 3:30 Min. from Prince)

(“Purple will never sound the same.” via)

 


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Hello Miss Lonesome

Alternative Country Music (from New Zealand) for the 21th century. I am a bit in the mood for straight handmade acoustic music. Trust me and follow the links to the video and audio track. Marlon Williams, born 1990, comes from New Zealand. His music style straddles folk, country, soul, bluegrass and the blues. Beside his great talent he has a remarkable voice. Now living in the USA he has everything for a big career.

Moderne Country Musik aus Neuseeland für das 21.Jahrhundert. Ich bin etwas in der Stimmung für handgemachte akustische Musik die nach vorn geht. Vertrauen sie mir und folgen den Links zu den Videos und Tonspuren.
Marlon Williams wurde 1990 in Neuseeland geboren. Sein Stil streift und überbrückt Folk, Country, Soul, Bluegrass und Blues. Angesehen von seinem großen Talent hat er eine bemerkenswerte Stimme. Jetzt in den USA lebend hat er alles für eine große Karriere.

Here comes Marlon Williams & The Yarra Benders Live


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Caravan: Van Morrison

“Turn up your radio and let me hear the song
Switch on your electric light…”

“Caravan” is a song by Van Morrison and was originally included on his 1970 album “Moondance“.Later he performed the song together with The Band on “The Last Waltz. But I prefer the excellent and epic Live Version on Morrison´s Album “It´s Too Late To Stop Now”. A song, where Nick Hornby said…between life and its aftermath. One of those magic moments in musical history.

By the early 1970s, Van Morrison had already earned a reputation as one of the more unpredictably mercurial live performers in rock. As rough as his gigs could get, though, Morrison was just as capable of leading his audiences to unparalleled heights — an experience unforgettably captured on his classic double live LP “It’s Too Late to Stop Now.” (Ultimate Classic Rock)

In his book, Songbook, about his 31 favourite songs, Nick Hornby names “Caravan” from the live album, It’s Too Late to Stop Now as the song he wants played at his funeral. He writes that “in the long, vamped passage right before the climax Morrison’s band seems to isolate a moment somewhere between life and its aftermath, a big, baroque entrance hall of a place where you can stop and think about everything that has gone before.”