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Don´t Look Away

Moon July
Sometimes the moon is like this. It is time to share a new moon shot. The Moon in July. Taken yesterday night.

„I’ll shoot the moon
Right out of the sky
For You…“
(Tom Waits wrote and shot a wonderful moon association)

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All or Nothing at All

Vor wenigen Tagen wäre Frank Sinatra 100 Jahre alt geworden. Grund genug um auf seine musikalische Karriere zurück zu schauen mit sieben essentiellen Songs und Alben. Er hatte nie ein Lied selbst komponiert und konnte nur rudimentär Noten lesen. Doch seine Song-Interpretationen setzten musikalische Maßstäbe und so machte er die Songs zu seiner eigenen Kunst.

In den Orchestern von Harry James und Tommy Dorsey lernte er in den 30er Jahren das Singen, da er keine Gesangsausbildung hatte. Der Legende nach schulte ihn Tommy Dorsey im Atmen, dem Tempo und der Phrasierung von Songs. Die 40er und 50er Jahre waren seine ersten Höhepunkte und Jahrzehnte. Welche Bedeutung sein Gesangsstil für andere Künstler hatte, zeigt sich u.a. in der Aussage des Jazz Musikers Miles Davis, der Frank Sinatra´s Songs zuerst studierte, um Phrasierung, Tempo und Tonlage zu lernen.

Er wollte den Erfolg mit allen Mitteln und erreichte ihn auch. Als Sohn italienischer Einwanderer in ärmsten Verhältnissen geboren, wollte er eigentlich Journalist werden. Als er bei einem Gesangswettbewerb einen Preis gewann, nahm sein Leben eine Wende.

1942 trat Sinatra bis zu 10 mal am Tag als Solokünstler auf und besonders die jungen Amerikanischen Frauen wollten ihn auf der Bühne sehen. Er war der landesweite Tröster und schon zu jungen Jahren zur Stimme Amerikas geworden. Wann immer etwas tragisches in Amerika passiert, es wird Musik von Frank Sinatra zur Beruhigung gespielt.

Als Ende der 60er Jahre Bands wie The Doors u.a. populär wurden, der Musikgeschmack sich veränderte, sank langsam sein Stern. Bereits 1971 gab er ein erstes Abschiedskonzert. 2 Jahre später war er wieder da. Kennzeichnend für seine Karriere waren auch auch die beiden Plattenlabel Reprise (von ihm selbst gegründet und wenig später an Warner Brothers verkauft) und Capitol Records. Die Aufnahmen, die man in vielen Boxen und Best-of Alben kaufen kann, zeigen die musikalische Entwicklung wie auch die Creme der großen amerikanischen Orchester und Arrangeure.

Seinen klassischen, charmanten und lässigen Stil auf der Bühne folgte auch der Sturz privat mit Glücksspiel, Drogen, Alkohol und jeder Menge Frauen. Er soll, wenn er getrunken hatte, oft jähzornig gewesen sein, obwohl man ihm äußerlich nichts ansah. Nur wenn er selbst mit sich und seinem Auftritt auf der Bühne zufrieden war, war er glücklich und zufrieden.

Wenn man seine Songs hört, dann hört man seinen unverkennbaren Stil, sein Timbre, markant, energisch und von schmelzender Eleganz gepaart mit Lässigkeit. In den Sechzigern nannten ihn die Amerikaner „The Voice“. Seine erste Studioaufnahme ist von 1939 und seine letzte fand 1993 statt. Dazwischen veröffentlichte er ca. 1.300 Songs, gab ca. 5.000 Konzerte, trat in fast 1.000 Fernseh- und Radioshows auf.

Ein Fernsehtipp. Am 23.12.2015 um 20.15 Uhr zeigt ARTE die Dokumentation All or Nothing at all über Frank Sinatra und sein Leben.

I Get A Kick Out Of You
1953 gab es zwei entscheidende Wendungen in Sinatras Leben. Zum einen unterschrieb er einen Plattenvertrag bei Capitol Records und er spielte eine Nebenrolle im Film „From Here to Eternity“, wo er den Oscar als bester Nebendarsteller gewann. Bei Capitol Records brachte man ihn mit dem Arrangeur Nelson Riddle zusammen und die Chemie zwischen beiden stimmte sofort. Es entstand das Album „Songs for Young Lovers“. Streicher, eine feine Basslinie und Sinatra singt wie im Traum.
„Some they may go for cocaine
I’m sure that even one sniff
It would bore me terifffffffffff
ically too“

Glad to Be Unhappy
1955 folgte der Meilenstein, das Album „In The Wee Small Hours“. Tom Waits nannte es „…the very first concept album“. In dieser Zeit verlor er vermutlich die Liebe seines Lebens, Ava Gardner. Für dieses Konzeptalbum musste Sinatra lernen wie man „Torch Songs“ interpretriert. Es entstand ein Meilenstein mit 16 thematisch zusammen hängenden Songs der Modernen Musik.

I´ve Got You Under My Skin
Das Album „Songs for Swingin’ Lovers!“ entstand 1962 und ist ein gutes Sinatra-Einsteigeralbum. Allein das Orchesterrrangement ist meisterlich dynamisch, wo Sinatra als Sänger das richtige Timbre und Phrasierung finden musste.
„Don’t you know, little fool,
you never can win?
Why not use your mentality?
Step up, wake up to reality“.

It Was A Very Good Year
1965, mit 40 Jahren, nahm er diesen Song auf, dessen Zeilen sehr viel über ihn sagen. Ein Geschenk.
„When I was thirty-five, it was a very good year
It was a very good year for blue-blooded girls
Of independent means.
We’d ride in limousines
Their chauffeurs would drive
When I was thirty-five.“

One For My Baby (Live at the Sands)
1966 spielte er mit dem Orchester von Count Basie ein fabelhaftes und höchst lässiges swingendes Live-Album ein.

Francis Albert Sinatra & Antônio Carlos Jobim
1967 nahm er mit dem Legendären Brasilianischen Musiker Antônio Carlos Jobim ein Album auf. Kann Sinatra auch Bossa Nova? Ja, er konnte auch dies, wie man hier Live hören kann.

Bang, Bang, She Shot Me Down
1984 folgte ein Spätwerk mit „She Shot Me Down“, teils düster und melancholisch wo Sinatra noch einmal zeigte was ihn auszeichnete, seine Songauswahl, das Arrangement und sein Gesangsstil.


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Boo! Halloween Mix

Halloween Moon (K)
Actually I am sharing here a new weekly Mixtape with Soul and Jazz Music. But today it is little bit different. Welcome to a special Halloween Mix. Here is a mixtape of songs that will spice up any Halloween party or evening spent sitting alone in the dark. Beside known artists and tracks, you will find a lot music to explore and one classical piece, the Danse Macabre. Now let the music do the talking!

Listen. Relax, Have Fun and Enjoy. Happy Halloween!

This way please, click → Special Halloween Mixtape (YouTube-Link)

Tracklist
1. Blood Feast Warning Into
2. Screamin‘ Jay Hawkins – I Put a Spell on You
3. Royal Flairs – One Pine Box
4. The Specials – Ghost Town
5. Friendly Warning – Opening Warning from Frankenstein
6. George Thorogood – Bad To The Bone
7. Whodini – The Haunted House Of Rock
8. Cliff Richard – Devil Woman
9. The Exorcist Theme – Tubular Bells
10. Bobby Pickett – Monster Mash
11. The Omen Soundtrack – Main Theme
12. Warren Zevon – Werewolves Of London
13. The Who – Boris the Spider
14. The Five Blobs – The Blob
15. Scatman Crothers – Ghost Riders In The Sky
16. Rockwell – Somebody’s Watching Me
17. Halloween 2 (1981) Soundtrack – Main Theme
18. Hutch Davie and his Honky Tonkers – Gwendolyn And The Werewolf
19. Lou Reed – Halloween Parade
20. Redbone – The Witch Queen Of New Orleans
21. Bert Convy – The Monsters Hop
22. Camille Saint-Saëns – Danse Macabre
23. The Cramps – Ultra Twist
24. Electric Light Orchestra- Evil Woman
25. Satan’s Pilgrims – Haunted House Of Rock
26. Screamin‘ Jay Hawkins – Whistlin‘ Past The Graveyard
27. Artie Shaw Ochestra – Nightmare (1938)
28. The Doors – End Of The Night
29. Los Gibson Boys – El Vampiro
30. Gnarls Barkley – Boogie Monster
31. Sam the Sham & the Pharaohs – Little Red Riding Hood
32. Vince Guaraldi Trio – Great Pumpkin Waltz
33. Tom Waits – Whistlin‘ Past the Graveyard

Alternative Link, click → Special Halloween Mixtape (YouTube-Link)

Follow my weekly Mixtapes and check out previous Mixtapes here and subscribe on Youtube.


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Full Moon

Full Moon in September (K)
The magic attraction when the moon is full and bright. I have taken the moon photography in last week. It would be a shame not to show it, I think. Tom Waits wrote and shot a wonderful moon-association:

I’ll shoot the moon
Right out of the sky
For You
Tom Waits – I’ll Shoot The Moon (YouTube-Link)

Die magische Anziehungskraft wenn der Mond ist voll und leuchtend. Das Foto habe ich in der letzten Woche gemacht. Es wäre schade, dass Foto nicht zu veröffentlichen, denke ich. Tom Waits schrieb dazu eine wundervolle Mond-Assoziation, mit seinem Song: I’ll shoot the moon.


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Ein Künstlerleben: John Baldessari

Kann man ein Künstlerleben in nur sechs Minuten dokumentieren? Ja, man kann, wie man hier gut sehen kann. Kein geringerer als Tom Waits ist der Sprecher dieses grandiosen und extrem unterhaltsamen kurzen Künstlerportraits.

John Baldessari ist Konzept- und Medienkünstler. Ich empfehle diesen Kurzfilm allen Kunstfreunden, Kunstliebhabern, Kunstskeptikern wie auch allen die sich nicht für Kunst interessieren. Die Zeit ist gut investiert.

A Brief History of John Baldessari (Video)